Eishockey-Testspiel

Vor Geisterkulisse: ESVK unterliegt Bietigheim mit 1:4

Geisterkulisse in der Erdgas-Schwaben-Arena: Im vierten Vorbereitungsspiel gab es für den ESV Kaufbeuren gegen die Bietigheim Steelers eine 1:4-Niederlage.

Geisterkulisse in der Erdgas-Schwaben-Arena: Im vierten Vorbereitungsspiel gab es für den ESV Kaufbeuren gegen die Bietigheim Steelers eine 1:4-Niederlage.

Bild: Mathias Wild

Geisterkulisse in der Erdgas-Schwaben-Arena: Im vierten Vorbereitungsspiel gab es für den ESV Kaufbeuren gegen die Bietigheim Steelers eine 1:4-Niederlage.

Bild: Mathias Wild

Das zweite Spiel im Vorbereitungsturnier verlor der ESV Kaufbeuren am Sonntagabend mit 1:4 gegen Bietigheim - vor leeren Rängen im Kaufbeurer Eisstadion.
18.10.2020 | Stand: 21:30 Uhr

Fünf Tore, keine Zuschauer: Im zweiten Testspiel des Vorbereitungsturniers um den "Get-Ready-Cup" unterlag der ESV Kaufbeuren den Bietigheim Steelers am Sonntagabend mit 1:4 (0:1, 1:3, 0:0). Die Partie fand vor leeren Rängen statt - für das Vorbereitungsspiel in Kaufbeuren waren keine Zuschauer zugelassen.

Dementsprechend seltsam war die Atmosphäre, als die beiden DEL2-Teams auf das Eis kamen. Aber die Spieler legten zu Beginn auch ohne Unterstützung von den Rängen ein ordentliches Tempo hin. Norman Hauner brachte die Steelers nach einer Zwei-gegen-Eins-Situation in Führung (8. Minute). Unmittelbar danach vereitelte Jan Dalgic im Tor der Joker zwei gute Chancen, ehe seine Teamkollegen mehr Akzente nach vorne setzten - zunächst jedoch ohne Erfolg.

Im zweiten Aufeinandertreffen gegen die Steelers taten sich die Joker um Tyler Spurgeon (in rot) schwer.
Im zweiten Aufeinandertreffen gegen die Steelers taten sich die Joker um Tyler Spurgeon (in rot) schwer.
Bild: Mathias Wild

Das zweite Drittel begann etwas gemächlicher, ehe Sami Blomqvist mit einem Schuss die Latte traf. Die bessere Reaktion auf diesen Wachmacher zeigten die Gäste. Riley Sheen hatte viel Eis vor sich, lief frei auf Dalgic zu und erhöhte auf 2:0 (29.). In dieser Phase hatten die Steelers mehr von der Partie, Folge war das 3:0 durch Yannik Wenzel (35.). Und das war noch nicht alles im zweiten Drittel: Benjamin Zientek reagierte nach einem Abpraller von Jan Dalgic am schnellsten und schob zum 4:0 ein.

Noch vor der zweiten Pause kamen die Joker allerdings nochmal vor das Bietigheimer Tor und Branden Gracel traf auf Vorlage von Denis Pfaffengut zum 1:4 (39.). Was an diesem Abend fehlte, war der obligatorische Jubel der Joker-Fans. Im letzten Drittel agierten die Joker zielstrebiger, allerdings blieb Bietigheim gefährlich. In einer letzten Druckphase war den Joker aber kein weiterer Treffer vergönnt.

Immerhin 485 Zuschauer waren im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams am Freitagabend in Bietigheim zugelassen. Dabei siegten die Steelers mit 5:4, die Entscheidung fiel in der Overtime. Bereits das erste Drittel hatte mit einem Paukenschlag begonnen, nach 67 Sekunden brachte C. J. Stretch die Gastgeber in Führung. Der ESVK, der in Bietigheim auf Jan Bednar und Joey Lewis verzichten musste, glich durch Tyler Spurgeon aus und erzielte durch Max Oswald das 2:1.

Nach dem erneuten Führungswechsel (Benjamin Zientek und Ex-Joker Calvin Pokorny trafen für die Steelers) glichen die Joker nach 50 Sekunden im zweiten Drittel durch Tyler Spurgeon aus. Fabian Koziol brachte die Kaufbeurer noch im zweiten Drittel erneut in Front.

Allerdings mussten in dieser Phase sowohl Max Lukes als auch Sami Blomqvist verletzungsbedingt vom Eis. In der 55. Minute traf Riley Sheen zum 4:4. In der Overtime schließlich erzielte Steelers-Verteidiger Max Renner den Siegtreffer.