Kultur

Trotz Corona die Welt der Mönche in Buxheim erkunden

KU Kartause

Per Mausklick den Kreuzgang der Buxheimer Kartause entdecken: Diese Möglichkeit bietet ein neuer, virtueller Rundgang durch die ehemalige Klosteranlage.

Bild: Heimatdienst Buxheim

Per Mausklick den Kreuzgang der Buxheimer Kartause entdecken: Diese Möglichkeit bietet ein neuer, virtueller Rundgang durch die ehemalige Klosteranlage.

Bild: Heimatdienst Buxheim

Mit Fördermitteln vom Bund entstand ein virtueller Rundgang, der in die Welt der Kartausen-Mönche führt.
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Von Redaktion Memminger Zeitung
05.06.2021 | Stand: 11:45 Uhr

Wer die Buxheimer Kartause besichtigen möchte, kann dies nun auch von Zuhause aus am Computer, Tablet oder Smartphone tun: Mit Fördermittel des Bundes ist ein virtueller Rundgang durch die ehemalige Klosteranlage entstanden. Darüber informieren die Gemeinde und der Heimatdienst Buxheim.

Kreuzgang ist 300 Meter lang

Per Mausklick gelangt man in den 300 Meter langen Kreuzgang und spaziert durch die Geschichte und die imposanten Räume der Anlage aus dem 15. Jahrhundert: Angefangen beim Kartausenmuseum und den ehemaligen Mönchszellen, die das von Gebet und Stille geprägte Leben der Priester nachvollziehbar machen, gibt es als weitere Stationen das Kleinod des Rokoko, die Annakapelle von Dominikus Zimmermann, sowie natürlich das Kernstück der Kartause: das hochbarocke Chorgestühl.

Das von Ignaz Waibl in den Jahren zwischen 1687 und 1691 geschnitzte Meisterwerk von internationaler Bedeutung ist erst 1980 wieder an seinen ursprünglichen Platz in Buxheim zurückgekehrt, nachdem es vom letzten privaten Besitzer der Kartause aufgrund finanzieller Engpässe nach England verkauft worden war.

3D-Aufnahmen in hoher Auflösung ermöglichen viele Blickwinkel

3D-Aufnahmen in hoher Auflösung ermöglichen es, verschiedene Blickwinkel einzunehmen und die fein geschnitzten Figuren aus nächster Nähe zu betrachten. Auch eine Vertiefung der Eindrücke nach einem persönlichen Besuch der Kartause – sobald das Infektionsgeschehen einen solchen wieder zulässt – ist durch den virtuellen Rundgang möglich. Das computergestützte Erlebnis entwickelt sich zudem laut Heimatdienst und Gemeinde stetig weiter, denn die Tour werde stückweise erweitert, um auch aktuelle Veranstaltungen und Ereignisse mit aufzunehmen.

Unterstützt wurde das Projekt durch Fördermittel des Programms „Neustart“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Weitere Informationen gibt es unter www.kartause-buxheim.de

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