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Wildtiere

Vom braven Fuchs zur reißenden Bestie?

Nützlicher Nachbar: Keine Angst vor dem Fuchs im Garten

Werden gerissene Kälber oder Rehe gefunden, werden Füchse immer wieder als Täter identifiziert. Zwei Jäger aus dem Ostallgäu aber glauben nicht an solche Ergebnisse. Früher seien Füchse schließlich auch keine solch reißenden Bestien gewesen.

Bild: dpa (Archiv)

Werden gerissene Kälber oder Rehe gefunden, werden Füchse immer wieder als Täter identifiziert. Zwei Jäger aus dem Ostallgäu aber glauben nicht an solche Ergebnisse. Früher seien Füchse schließlich auch keine solch reißenden Bestien gewesen.

Bild: dpa (Archiv)

Zwei Ostallgäuer fragen sich, warum heute mehr gerissene Tiere auf das Konto von Füchsen gehen sollen als früher. Sie vermuten, dass Meister Reineke als Sündenbock für den Wolf herhalten muss. Was das Landesamt für Umwelt dazu sagt
19.09.2021 | Stand: 17:52 Uhr

Früher haben Füchse vielleicht mal an einem verendeten Kalb Nase oder Weichteile angeknabbert. Heute sollen es ganze Kälber sein, ausgeweidet bis auf die Knochen – zumindest besagen das die Analysen mancher Gewebeproben toter Tiere. „Da frage ich mich schon, was aus unseren Füchsen geworden ist“, sagt Barbara Oswald. „Reißende Bestien?“ Daran glaubt die Landwirtin und Jägerin aus Wald nicht. Sie ist sich sicher: In Fällen wie zuletzt dem des toten Kalbs aus Oberstdorf (wir berichteten) sind Wölfe die Täter – auch wenn Laboranalysen etwas anderes sagen.

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