Corona

2G und Zugangsbeschränkungen für Erwachsene: Neue Corona-Regeln für Nordrhein-Westfalen

Auf einem Schild vor einer Metzgerei wird auf die 2G-Regel hingewiesen. In Nordrhein-Westfalen werden die Corona-Regeln strenger.

Auf einem Schild vor einer Metzgerei wird auf die 2G-Regel hingewiesen. In Nordrhein-Westfalen werden die Corona-Regeln strenger.

Bild: Sebastian Kahnert, dpa

Auf einem Schild vor einer Metzgerei wird auf die 2G-Regel hingewiesen. In Nordrhein-Westfalen werden die Corona-Regeln strenger.

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Wegen stark steigender Corona-Zahlen sollen in Nordrhein-Westfalen Zugangsbeschränkungen für Erwachsene eingeführt werden, die nicht geimpft oder genesen sind.
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dpa
16.11.2021 | Stand: 16:03 Uhr

Das hat Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Düsseldorf angekündigt. In besonders sensiblen Bereichen soll sogar 2G plus gelten - also sollen aktuelle Tests auch für Geimpfte und Genesene nötig sein. Dies betreffe unter anderem Karnevalssitzungen, sagte Wüst. Alles zur Corona-Krise auch in unserem Newsblog.

In dieser Woche beraten zahlreiche weitere Spitzengremien über die angespannte Corona-Lage: An diesem Mittwoch unterrichtet Wüst den Landtag in Düsseldorf in einer Sondersitzung über seinen Corona-Kurs. Am Donnerstag beraten die Ministerpräsidenten der Länder gemeinsam mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über ein einheitliches Vorgehen.

Auch Karneval unter 2G plus Regeln

Nordrhein-Westfalen hat den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK). Ebenfalls am Donnerstag stimmt der Bundestag über eine Reform des Infektionsschutzgesetzes ab. Für Freitag ist dazu eine Sondersitzung des Bundesrates geplant.

Wüst hatte sich bereits in der vergangenen Woche dafür ausgesprochen, dass Bund und Länder sich bei der MPK möglichst auf einen gemeinsamen "Fahrplan für die Wintermonate" verständigen. Dazu sollte aus seiner Sicht eine 2G-Regelung im Freizeitbereich gehören sowie eine 3G-Regelung am Arbeitsplatz. "3G" steht für geimpft, genesen, getestet.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Dienstag ist in Nordrhein-Westfalen die Zahl der innerhalb von sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner erneut deutlich gestiegen. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz betrug demnach 176,6 (Montag: 167,0). Nordrhein-Westfalen lag damit allerdings weiterhin deutlich unter dem für das ganze Bundesgebiet berechneten Wert von 312,4.

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