Drastische Preiserhöhung bei Amazon

Amazon Prime wird ab September deutlich teurer

Amazon Prime wird ab September deutlich teurer.

Amazon Prime wird ab September deutlich teurer.

Bild: Michael Gstettenbauer via www.imago-images.de

Amazon Prime wird ab September deutlich teurer.

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Preiserhöhung bei Amazon Prime: Der Versandriese wird teurer - und zwar deutlich. Die Preiserhöhung für Monats-Abo und Jahres-Abo gilt bereits ab September.
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Von Allgäuer Zeitung
26.07.2022 | Stand: 14:57 Uhr

Amazon Prime wird teurer - und zwar deutlich. Die Preiserhöhung teilte das Unternehmen seinen Kundinnen und Kunden am Dienstag per Mail mit. "Ab dem 15. September 2022 erhöht sich die Gebühr der Prime-Mitgliedschaft von 7,99€ auf 8,99€ (inkl. MwSt.) bei monatlicher Zahlung und von 69,00€ auf 89,90€ (inkl. MwSt.) bei jährlicher Zahlung", hieß es in der Nachricht.

"Wir nehmen diese Änderung in Anbetracht von generellen und wesentlichen Kostenänderungen aufgrund von Inflation vor. Diese führen zu einer Steigerung der Kosten des Prime-Services in deinem Land und beruhen auf von uns nicht beeinflussbaren äußeren Umständen", so Amazon weiter. Bei den Prime-Student-Vergünstigungen steigt der Abo-Preis von 3,99 Euro im Monat auf 4,99 Euro, im Falle der jährlichen Zahlung erhöht sich der Preis von 34 Euro auf 44,90 Euro.

Preiserhöhung bei Amazon: Prime wird teurer

Amazon Prime ist eine kostenpflichtige Mitgliedschaft bei dem US-Versandkonzern. Das Abo beinhaltet unter anderem den sogenannten Premiumversand, bei dem eine Lieferung kostenlos und innerhalb eines Tages nach Versand beim Besteller ankommt. Außerdem ist der Versand von Bestellungen unter einem Wert von 29 Euro mit Amazon Prime gratis, es gibt einen Foto-Speicher in der Cloud, sowie Amazon Prime Video.

Ende April hatte Amazon bekannt gegeben, dass sein Betriebsgewinn im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 58 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar eingebrochen war. Der Umsatz legte um sieben Prozent auf 116,4 Milliarden Dollar zu - damit verzeichnete Amazon das schwächste Wachstum seit der sogenannten Dotcom-Krise vor zwei Jahrzehnten. Problem ist dabei auch, dass der Corona-Trend zum Shopping im Netz inzwischen längst abgeflaut ist - und das bekommt Amazon deutlich zu spüren. So war der einzige Lichtblick im jüngsten Quartal das nach wie vor florierende Cloud-Geschäft mit Speicherplatz und Anwendungen im Internet.