Zeitumstellung 2021

Umstellung auf Winterzeit: Wird die Uhr vor- oder zurückgestellt?

Mit der nächsten Zeitumstellung 2021 beginnt wieder die Winterzeit. Muss ich die Uhr dann vor oder zurück stellen? Die Antwort.

Mit der nächsten Zeitumstellung 2021 beginnt wieder die Winterzeit. Muss ich die Uhr dann vor oder zurück stellen? Die Antwort.

Bild: Sebastian Gollnow

Mit der nächsten Zeitumstellung 2021 beginnt wieder die Winterzeit. Muss ich die Uhr dann vor oder zurück stellen? Die Antwort.

Bild: Sebastian Gollnow

Uhr vor oder zurück? Mit der anstehenden Zeitumstellung 2021 in wenigen Tagen beginnt wieder die Winterzeit. Wie muss ich die Uhr umstellen? Die Antwort.
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Von Allgäuer Zeitung
25.10.2021 | Stand: 22:12 Uhr

Die nächste Zeitumstellung naht und damit beginnt die Winterzeit 2021. Vor allem Langschläfer können sich freuen, denn sie bekommen mit der nächsten Uhrumstellung eine Stunde "zurück". Muss ich die Uhr vor oder zurück stellen? Wie lange gilt die winterzeit 2021? Die Antworten im Überblick.

Wann beginnt die Winterzeit 2021?

Beginn der Winterzeit 2021 - die eigentlich ja die Normalzeit ist - ist am 31. Oktober um 3 Uhr nachts.

Zeitumstellung auf Winterzeit: Wird die Uhr vor oder zurück gestellt?

Winterzeit heißt, dass die Uhr eine Stunde zurück gestellt wird. Am Sonntag, 31. Oktober, stellt man also die Uhr von drei Uhr nachts auf 2 Uhr nachts um. Das bedeutet, dass man morgens eine Stunde länger schlafen kann. Die Stunde, die uns im Frühjahr zu Beginn der Sommerzeit gestohlen wurde, bekommen wir dann also wieder zurück.

Beginn der Winterzeit: Wie funktioniert die Umstellung technisch?

In Deutschland ist dafür die Physikalisch-Technischen Bundesanstalt zuständig. Experten des Instituts sorgen dafür, dass über einen Langwellensender bei Frankfurt/Main alle Funkuhren, Bahnhofsuhren und viele Uhren der Industrie mit dem Signal zur Umstellung versorgt werden. Der Vorgang wird vorher bis ins Detail einprogrammiert.

Wie lange gilt die Winterzeit dann?

Bis zum Sonntag, 27. März 2022. Dann werden die Zeiger wieder um eine Stunde vorgedreht - die nächste Sommerzeit beginnt.

Die Abschaffung der Zeitumstellung war doch schon beschlossen. Warum ist daraus nichts geworden?

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Tatsächlich sollte die Zeitumstellung eigentlich abgeschafft werden, so zumindest beschloss es das Europäische Parlament 2019. Dass es dazu kommt, ist aber mehr als fraglich, weil es keine ausreichende Mehrheit unter den 27 Mitgliedstaaten gibt, welche Zeit künftig gelten soll. Es fehle derzeit eine europaweite Folgenabschätzung, hieß es. Bei einer dauerhaften Sommerzeit würde es im Westen des Kontinents im Winter nämlich sehr spät hell werden. Bei einer ständigen Winterzeit würde die Sonne im Sommer im Osten sehr früh aufgehen.

Ein Flickenteppich verschiedener Zeitzonen unter Nachbarstaaten soll aber vermieden werden. Daher wird es in naher Zukunft wohl auch weiterhin eine Umstellung auf Sommerzeit und Winterzeit geben. Denn eine EU-weite Einigung ist nicht in Sicht.

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