Streiks im ÖPNV

Behinderungen wegen bundesweiter Warnstreiks im Nahverkehr

Berlin zählt zu den betroffenen Städten des Warnstreiks: Auf der Anzeige an der Haltestelle Bahnhof Zoologischer Garten steht "Warnstreik bis 12 Uhr".

Berlin zählt zu den betroffenen Städten des Warnstreiks: Auf der Anzeige an der Haltestelle Bahnhof Zoologischer Garten steht "Warnstreik bis 12 Uhr".

Bild: picture alliance/Fabian Sommer/dpa

Berlin zählt zu den betroffenen Städten des Warnstreiks: Auf der Anzeige an der Haltestelle Bahnhof Zoologischer Garten steht "Warnstreik bis 12 Uhr".

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Busse und Bahnen stehen seit den Morgenstunden in zahlreichen Städten und Regionen still.
Berlin zählt zu den betroffenen Städten des Warnstreiks: Auf der Anzeige an der Haltestelle Bahnhof Zoologischer Garten steht "Warnstreik bis 12 Uhr".
dpa
29.09.2020 | Stand: 07:01 Uhr

Betroffen sind zum Beispiel Berlin, Hamburg, die Region Hannover, Magdeburg, Kiel und Erfurt. Auch in München, Konstanz und Freiburg wollen Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) die Arbeit niederlegen.

Die Betriebe riefen ihre Kunden auf, am Dienstagmorgen auf nicht erforderliche Fahrten zu verzichten und auf andere Verkehrsmittel umzusteigen.

In Mecklenburg-Vorpommern sind Schüler mit langem Schulweg wegen des Warnstreiks am Dienstag sogar vom Unterricht befreit, wenn ihr Bus oder ihre Straßenbahn nicht fährt.

Es geht um den Tarifvertrag für 87.000 Beschäftigte

Verdi hat zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, um einen bundesweiten Tarifvertrag für rund 87.000 Beschäftigte im ÖPNV durchzusetzen. Die Arbeitgeber stünden demnach einer solchen einheitlichen Regelung bislang ablehnend gegenüber.

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) lehnen eigenen Angaben zufolge die Aufnahme von bundesweiten Verhandlungen bei gleichzeitigen Tarifrunden auf Landesebene ab.

Mehr über die Streik-Lage im Allgäu lesen Sie hier. Vergangenen Freitag hatten bereits Busfahrer in Kaufbeuren gestreikt.