Betrugsfall in Baden-Württemberg

Angeblicher Finanzagent betrügt 83-Jährigen um rund 60.000 Euro

Ein 83-Jähriger ist in Weingarten auf einen Betrüger hereingefallen, der sich als Finanzagent ausgab. Der Senior überwies 60.000 Euro.

Ein 83-Jähriger ist in Weingarten auf einen Betrüger hereingefallen, der sich als Finanzagent ausgab. Der Senior überwies 60.000 Euro.

Bild: Christoph Soeder, dpa (Symbolbild)

Ein 83-Jähriger ist in Weingarten auf einen Betrüger hereingefallen, der sich als Finanzagent ausgab. Der Senior überwies 60.000 Euro.

Bild: Christoph Soeder, dpa (Symbolbild)

In Weingarten hat ein 83-Jähriger insgesamt rund 60.000 Euro an einen angeblichen Finanzagenten überwiesen. Dann brach der Kontakt ab.
05.05.2021 | Stand: 16:37 Uhr

Ein angeblicher Finanzagent hat einen 83-Jährigen in Weingarten (Baden Württemberg) um rund 60.000 Euro betrogen. Laut Polizei war der Senior vor einigen Wochen auf eine Trading-Plattform aufmerksam geworden, die hohe Rendite versprach. Ein angeblicher Finanzagent nahm telefonisch Kontakt mit dem Senior auf und forderte ihn im weiteren Verlauf wöchentlich zu Überweisungen auf ein ausländisches Konto auf. (Lesen Sie auch: Thermomix-Falle! Polizei Lindau warnt vor Betrügern im Internet)

Nachdem der 83-Jährige insgesamt rund 60.000 Euro überwiesen hatte, brach der Kontakt zu dem angeblichen Finanzagenten ab. Die Polizei ermittelt wegen Bandenbetrugs.

Die Polizei warnt vor scheinbar lukrativen Geldanlagen im Internet:

  • Seien Sie bei der Aussicht auf angeblich hohe Gewinne vorsichtig: traumhafte Renditen können ein Warnsignal sein
  • Vertrauen Sie Ihr Geld ausschließlich seriösen Anbietern mit aussagekräftigen Referenzen an
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und zum Vertragsabschluss drängen
  • Holen Sie Vergleichsangebote anderer Anbieter ein
  • Nutzen Sie den Service von Verbraucherzentralen und lassen Sie die Ihnen vorliegenden Angebote prüfen
  • Weitere Informationen und Tipps zu dieser und anderen Betrugsmachen finden Sie www.polizei-beratung.de oder erhalten Sie bei Ihrer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter Tel. 0751/803-1048.

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