Impftempo leicht gesunken

Corona: 40-Prozent-Marke bei vollständig Geimpften in Deutschland überschritten

Die Impf-Quote in Deutschland stieg am Donnerstag nach Angaben des Robert Koch-Instituts auf 40,8 Prozent.

Die Impf-Quote in Deutschland stieg am Donnerstag nach Angaben des Robert Koch-Instituts auf 40,8 Prozent.

Bild: Michael Kappeler/dpa

Die Impf-Quote in Deutschland stieg am Donnerstag nach Angaben des Robert Koch-Instituts auf 40,8 Prozent.

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In Deutschland sind nun mehr als 40 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft.
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dpa
08.07.2021 | Stand: 13:09 Uhr

Die Quote stieg am Donnerstag nach Angaben des Robert Koch-Instituts auf 40,8 Prozent - tags zuvor hatte sie mit 39,9 Prozent noch knapp unter der 40er-Marke gelegen. Den Angaben nach wurden am Mittwoch mehr als 961.000 Impfdosen verabreicht. Mehr als 47,8 Millionen Menschen (57,6 Prozent) haben mindestens eine Impfung bekommen, rund 33,9 Millionen Menschen sind vollständig geimpft.

Nach RKI-Angaben hat das Impftempo in Deutschland zuletzt allerdings etwas nachgelassen. So seien in der vergangenen Woche bis einschließlich Sonntag durchschnittlich 710.100 Dosen pro Tag verabreicht worden, heißt es im Situationsbericht vom Mittwochabend. In der Vorwoche seien es 800.500 Dosen pro Tag gewesen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) twitterte am Donnerstag: "Mit knapp einer Million Impfungen gestern ist das Tempo weiter hoch, geht aber zurück. Mit Blick auf Herbst und Winter zählt jetzt jede Impfung!"

Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 66,5 Prozent weiterhin den höchsten Anteil Erstgeimpfter. Nur Sachsen hat die 50-Prozent-Marke bislang nicht erreicht (49,1). Das Saarland zählt mit 45,6 Prozent den höchsten Anteil an vollständig geimpften Einwohnern. Brandenburg ist hier mit 37,0 Prozent Schlusslicht.

Die Impfkampagne gegen den Erreger Sars-CoV-2 hat in Deutschland Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft. Mittlerweile können sich Menschen unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste um einen Termin bemühen.