Corona in Mittelamerika

Costas Rica führt 1G-Regel ein - Hotels und Geschäfte nur noch für Geimpfte

Carlos Alvarado Quesada, Präsident von Costa Rica: Das Land führt im Kampf gegen Corona ab Januar die 1G-Regel für Geschäfte, Hotels und Restaurants ein - Zutritt gibt es dann also nur für Geimpfte.

Carlos Alvarado Quesada, Präsident von Costa Rica: Das Land führt im Kampf gegen Corona ab Januar die 1G-Regel für Geschäfte, Hotels und Restaurants ein - Zutritt gibt es dann also nur für Geimpfte.

Bild: Martial Trezzini

Carlos Alvarado Quesada, Präsident von Costa Rica: Das Land führt im Kampf gegen Corona ab Januar die 1G-Regel für Geschäfte, Hotels und Restaurants ein - Zutritt gibt es dann also nur für Geimpfte.

Bild: Martial Trezzini

Costa Rica macht Ernst im Kampf gegen Corona: Das Land führt im Januar die 1G-Regel ein - Zutritt in vielen Bereichen also nur noch für Geimpfte.
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Von Allgäuer Zeitung
06.11.2021 | Stand: 12:08 Uhr

Wer demnächst nach Costa Rica reist, sollte besser gegen Corona geimpft sein. Denn im Kampf gegen die Pandemie plant das zentralamerikanische Land die Einführung einer 1-G-Strategie: Der Besuch von "nicht essentiellen" Einrichtungen ist dann nur noch für vollständig geimpfte Personen ab 14 Tage nach der letzten Impfung möglich.

Die 1G-Regel wird in Costa Rica ab 8. Januar 2022 gelten. Von diesem Tag dürfen nur noch gegen Corona geimpfte Menschen folgende Einrichtungen betreten:

  • Restaurants
  • Hotels
  • Geschäften
  • Museen
  • Kinos
  • Nationalparks
  • Gruppenveranstaltungen.

Um die Einrichtungen betreten zu dürfen, muss ein entsprechender Nachweis einer vollständigen Impfung vorgelegt werden, berichtet das Auswärtige Amt. "Ausgenommen sind nur als essentiell angesehene Einrichtungen wie Banken, Apotheken und Supermärkte."

1G-Regel in Costa Rica: Bis 7. Januar gilt eine Übergangsfrist

In einer Übergangsphase vom 1. Dezember 2021 bis 7. Januar 2022 dürfen Hotel-, Restaurant- und Ladeninhaber entscheiden, ob sie nur geimpften Kunden Zugang gewähren oder weiterhin auch ungeimpften Personen. In letzterem Fall dürfen sie allerdings nur 50 Prozent der eigentlich möglichen Gäste einlassen, bewirten oder beherbergen.

Die Regelung gilt laut Auswärtigem Amt für costa-ricanische Staatsangehörige (über 12 Jahre) sowie für volljährige Ausländer.

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In Costa Rica geimpfte Personen müssen die vollständige Impfung mittels des costa-ricanischen digitalen Impfzertifikats nachweisen. Touristen müssen den zur Einreise genutzten „Pase de Salud“ sowie das Digitale EU-COVID-Zertifikat vorlegen.

Costa Rica führt 1G-Regel für Hotels, Geschäfte und Restaurants ein

Auch Genesene müssen für das Betreten der Einrichtungen mindestens einmal geimpft sein, und ihr Impfnachweis muss erkennen lassen, dass die Impfung damit vollständig ist. Wer sich aus medizinischen Gründen nicht gegen Covid-19 impfen lassen kann, muss ein ärztliches Attest vorlegen. Das Attest muss in spanischer Sprache oder mit spanischer Übersetzung vorgelegt werden.

Die Einreise nach Costa Rica an sich ist derzeit auch für Ungeimpfte möglich.

Daneben hat Costa Rica eine Corona-Impfflicht für alle Kinder und Jugendlichen beschlossen, die jünger als 18 Jahre alt seien. Das teilte das Gesundheitsministerium des mittelamerikanischen Landes am Freitag mit.

In Costa Rica mit seinen rund fünf Millionen Einwohnern sind laut WHO seit Januar 2020 rund 561.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert worden. Rund 7100 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.