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Italien

Die Wut der Jugendlichen: "Baby-Gangs" wüten an der Adriaküste

Nicht alle Jugendlichen in Rimini wollen nur spielen.

Nicht alle Jugendlichen in Rimini wollen nur spielen.

Bild: Josi Donelli/TheNEWS2 via ZUMA Wire, dpa

Nicht alle Jugendlichen in Rimini wollen nur spielen.

Bild: Josi Donelli/TheNEWS2 via ZUMA Wire, dpa

In Rimini und Umgebung treiben streitsüchtige Jugendliche ihr Unwesen. Die Nachwuchs-Gangster pöbeln, prügeln, verwüsten Cafés. Wie Urlauber geschützt werden.
18.08.2021 | Stand: 19:37 Uhr

Das Phänomen ist seit vielen Jahrzehnten bekannt. Federico Fellini hat es in seinem Film „I vitelloni“ aus dem Jahr 1953 raffiniert beschrieben. Rimini, die Riviera Romagnola, junge Leute, die sich die viele Zeit, die sie haben, um die Ohren schlagen. Nicht immer nur mit legalen Mitteln. „I vitelloni“, das sind auf Italienisch eigentlich die Kälber. Der Film wird auf Deutsch mit „Die Müßiggänger“ übersetzt, das ist die milde Variante des jugendlichen Aufbegehrens an der Riviera. Denn die „vitelloni“ zeigen sich auch heute wieder in Rimini und Umgebung, nur dass es sich inzwischen eher um Stiere statt um Kälber handelt. „Baby-Gangs“ nennen sie die italienischen Medien. Die Grenzen der Legalität werden zuweilen weit überschritten.

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