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Attentat

Ein Jahr nach dem Anschlag von Hanau: "Warum musste mein Kind sterben?"

„Warum musste mein Kind sterben?“ Serpil Unvar hat bei dem Anschlag ihren Sohn Ferhat verloren. An der Wand mit den Fotos von neun Opfern ist er oben links zu sehen.

„Warum musste mein Kind sterben?“ Serpil Unvar hat bei dem Anschlag ihren Sohn Ferhat verloren. An der Wand mit den Fotos von neun Opfern ist er oben links zu sehen.

Bild: Arne Bensiek

„Warum musste mein Kind sterben?“ Serpil Unvar hat bei dem Anschlag ihren Sohn Ferhat verloren. An der Wand mit den Fotos von neun Opfern ist er oben links zu sehen.

Bild: Arne Bensiek

Vor einem Jahr tötete Tobias Rathjen neun Menschen, dann seine Mutter und sich selbst. Was die Angehörigen der Opfer Polizei und Politik noch heute vorwerfen.
„Warum musste mein Kind sterben?“ Serpil Unvar hat bei dem Anschlag ihren Sohn Ferhat verloren. An der Wand mit den Fotos von neun Opfern ist er oben links zu sehen.
Von Arne Bensiek
17.02.2021 | Stand: 21:12 Uhr

Duman – lange schwarze Haare, Jeans und goldenes Nasenpiercing – hat ihr Handy zwischen Ohr und Schulter geklemmt. „Nein, der Jahrestag ist erst am nächsten Freitag, aber die Leute sollen ruhig Präsenz zeigen“, sagt sie ins Telefon. Dann beendet die Traumapädagogin das Gespräch und macht sich auf den Weg zum nahen Heumarkt. Dorthin, wo Tobias Rathjen am späten Abend des 19. Februar 2020 seinen Mordzug begann – und wo Newroz Duman den Hinterbliebenen der Opfer Tag für Tag hilft, mit ihrer Trauer und Wut fertigzuwerden.

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