Brand in Berlin-Pankow

Feuer-Drama in Berlin: Bewohner retten sich über Sprungpolster

Die Berliner Feuerwehr löscht das Feuer in einem Wohngebäude an der Prenzlauer Promenade in Berlin-Pankow.

Die Berliner Feuerwehr löscht das Feuer in einem Wohngebäude an der Prenzlauer Promenade in Berlin-Pankow.

Bild: Fabian Sommer/dpa

Die Berliner Feuerwehr löscht das Feuer in einem Wohngebäude an der Prenzlauer Promenade in Berlin-Pankow.

Bild: Fabian Sommer/dpa

In der Nacht bricht ein Feuer in einer Wohnung in Berlin aus. Die Flammen erreichen das Dach, drei Menschen springen aus dem Gebäude in Sprungpolster.
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dpa
31.07.2021 | Stand: 16:03 Uhr

Bei einem Wohnhausbrand in Berlin sind sechs Menschen verletzt worden. Drei Menschen retteten sich in der Nacht zum Samstag mit einem Sprung in von der Feuerwehr errichtete Sprungpolster, wie ein Feuerwehrsprecher erklärte. Eine weitere Person sei von Einsatzkräften aus einer Wohnung über das Treppenhaus ins Freie gebracht worden.

Feuer in Berlin-Pankow: Notarzt reanmiert Frau erfolgreich

Nach Feuerwehrangaben wurden mehrere Menschen schwer verletzt in Kliniken gebracht. Eine Frau war laut Polizei von einem Notarzt erfolgreich reanimiert worden. Die Brandursache war zunächst unklar. Dazu ermittelt die Polizei.

Der Brand in Berlin-Pankow sei mittlerweile gelöscht, hieß es von der Feuerwehr am Vormittag. Zwischenzeitlich waren 150 Einsatzkräfte vor Ort gewesen, die Feuerwehr hatte stundenlang gegen den Brand gekämpft. Laut Polizei wurden vorsorglich mehrere umliegende Häuser evakuiert - wegen der starken Rauchentwicklung sowie der Gefahr, die Flammen könnten übergreifen.

Gebäude ist nicht mehr bewohnbar

Wie die Feuerwehr mitteilte, war das Feuer in einer Wohnung im ersten Obergeschoss im hinteren Teil des betroffenen Hauses ausgebrochen. Die Flammen hätten sich auf den Treppenraum, das zweite und dritte Geschoss sowie das Dach ausgebreitet. Der Gebäudeteil, in dem der Brand ausbrach, sei nicht mehr bewohnbar. Nach Angaben einer Polizeisprecherin brannte das Dachgeschoss vollkommen aus. Zudem könnten zumindest aktuell auch die oberen Wohnungen des Vorderhauses nicht bewohnt werden, weil das Löschwasser große Schäden angerichtet habe.

Das Bezirksamt Pankow habe eine Notunterkunft für Betroffene zur Verfügung gestellt, sagte die Polizeisprecherin. Das Deutsche Rote Kreuz betreute und versorgte den Angaben zufolge 30 Bewohner, etwa mit Getränken und Decken.

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