Mord in Flensburg

Frau vergewaltigt und getötet - Mordprozess gegen Ehemann beginnt

Ein Flensburger soll seine Frau vergewaltigt und getötet haben, weil sie ihn verlassen wollte.

Ein Flensburger soll seine Frau vergewaltigt und getötet haben, weil sie ihn verlassen wollte.

Bild: Alexander Kaya, dpa (Symbolbild)

Ein Flensburger soll seine Frau vergewaltigt und getötet haben, weil sie ihn verlassen wollte.

Bild: Alexander Kaya, dpa (Symbolbild)

In Flensburg hat der Prozess gegen einen Mann begonnen, der seine eigene Frau vergewaltigt und getötet haben soll.
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dpa
06.05.2021 | Stand: 11:46 Uhr

Am Landgericht Flensburg hat am Donnerstag der Mordprozess gegen einen Mann begonnen, der seine Frau vergewaltigt und getötet haben soll. Der 47-Jährige habe die Frau am 11. November 2020 in Schuby (Schleswig-Holstein) während eines Streits über ihr außereheliches Verhältnis sowie wegen ihrer Weigerung, noch einmal Geschlechtsverkehr mit ihm auszuüben, mit einem Schweizer Taschenmesser unter anderem in den Hals gestochen, sagte der Staatsanwalt bei der Verlesung der Anklageschrift.

Frau hatte nach der Trennung eine neue Beziehung

Anschließend habe er sie gefesselt und geknebelt und danach vergewaltigt. Dabei habe er billigend in Kauf genommen, dass die Frau verblute. Der Angeklagte habe nicht verwinden können, dass die Frau sich Anfang Oktober von ihm getrennt habe, nachdem sie eine neue Beziehung zu einem Arbeitskollegen eingegangen sei, sagte der Staatsanwalt.

Um die Taten zu verdecken hat der 47-jährige Deutsche zudem nach Ansicht der Anklagebehörde Feuer in dem gemeinsam bewohnten Haus gelegt, um die Tat zu verdecken und um selbst zu sterben. Die Frau wurde tot geborgen, der bewusstlose Mann wurde aus dem Haus gerettet.

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