Friedensnobelpreis 2021 verliehen

Friedensnobelpreis für Journalisten Maria Ressa und Dmitri Muratow

Maria Ressa, philippinische Journalistin und Autorin, spricht bei der Innovationskonferenz DLD (Digital Life Design). Sie hat neben dem Journalisten Dmitri Muratow aus Russland den Friedensnobelpreis 2021 bekommen.

Maria Ressa, philippinische Journalistin und Autorin, spricht bei der Innovationskonferenz DLD (Digital Life Design). Sie hat neben dem Journalisten Dmitri Muratow aus Russland den Friedensnobelpreis 2021 bekommen.

Bild: DLD/Hubert Burda Media, dpa (Archivbild)

Maria Ressa, philippinische Journalistin und Autorin, spricht bei der Innovationskonferenz DLD (Digital Life Design). Sie hat neben dem Journalisten Dmitri Muratow aus Russland den Friedensnobelpreis 2021 bekommen.

Bild: DLD/Hubert Burda Media, dpa (Archivbild)

Wenn der Friedensnobelpreis verkündet wird, dann richtet sich der Blick nach Oslo. Diesmal geht der Preis an zwei Kämpfer für die Meinungs- und Pressefreiheit.
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dpa
08.10.2021 | Stand: 12:03 Uhr

Die beiden Journalisten Maria Ressa von den Philippinen und Dmitri Muratow aus Russland erhalten in diesem Jahr den Friedensnobelpreis. Das gab das norwegische Nobelkomitee am Freitag bekannt. Sie bekommen den Preis für ihre Bemühungen um die Wahrung der Meinungsfreiheit, die eine Voraussetzung für Demokratie und dauerhaften Frieden sei, sagte die Vorsitzende des Komitees, Berit Reiss-Andersen, bei der Bekanntgabe in Oslo. Mit ihrer Auszeichnung solle die Bedeutung des Schutzes der Meinungs- und Pressefreiheit unterstrichen werden.

Damit haben die Tage der Nobelpreis-Verkündungen ihren Höhepunkt erreicht. Zuvor waren in dieser Woche bereits die Preisträger in den Kategorien Medizin, Physik, Chemie und Literatur bekanntgegeben worden. Unter ihnen sind mit dem Meteorologen Klaus Hasselmann und dem Chemiker Benjamin List auch zwei Deutsche gewesen. Am kommenden Montag folgt noch der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften, der als einziger der Preise nicht auf das Testament des Dynamit-Erfinders und Preisstifters Alfred Nobel (1833-1896) zurückgeht.

Der Chefredakteuer der Moskauer Zeitung «Nowaja Gaseta», Dmitri Muratow, spricht während eines Interviews mit der Agentur The Associated Press in Moskau. Der Friedensnobelpreis 2021 geht in diesem Jahr an die Journalisten Maria Ressa von den Philippinen und Dmitri Muratow aus Russland. Das gab das norwegische Nobelkomitee in Oslo bekannt.
Der Chefredakteuer der Moskauer Zeitung «Nowaja Gaseta», Dmitri Muratow, spricht während eines Interviews mit der Agentur The Associated Press in Moskau. Der Friedensnobelpreis 2021 geht in diesem Jahr an die Journalisten Maria Ressa von den Philippinen und Dmitri Muratow aus Russland. Das gab das norwegische Nobelkomitee in Oslo bekannt.
Bild: Alexander Zemlianichenko/AP, dpa

Friedensnobelpreis wird als einziger Preis nicht in Stockholm verliehen

Dotiert sind die Nobelpreise in diesem Jahr erneut mit zehn Millionen schwedischen Kronen (rund 980.000 Euro) pro Kategorie. Verliehen werden sie traditionell am 10. Dezember, dem Todestag von Nobel.

Der Friedensnobelpreis wird als einziger Nobelpreis nicht in Stockholm, sondern in Oslo verliehen. Er gilt als die renommierteste politische Auszeichnung der Welt. 329 Kandidaten - 234 Persönlichkeiten und 95 Organisationen - sind in diesem Jahr für ihn nominiert gewesen. Das war die drittgrößte Zahl an Nominierten jemals. Die Namen der Nominierten werden traditionell 50 Jahre lang geheimgehalten.

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