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Harter Lockdown in den Niederlanden wegen Omikron - "es ist unvermeidlich"

Harter Kurs um die Verbrietung der Omikron-Variante einzuschränken: Mark Rutte, Ministerpräsident der Niederlande, schickt ein Land in einen Lockdown.

Harter Kurs um die Verbrietung der Omikron-Variante einzuschränken: Mark Rutte, Ministerpräsident der Niederlande, schickt ein Land in einen Lockdown.

Bild: Bart Maat/dpa

Harter Kurs um die Verbrietung der Omikron-Variante einzuschränken: Mark Rutte, Ministerpräsident der Niederlande, schickt ein Land in einen Lockdown.

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Die Niederlande haben derzeit eine doppelt so hohe Inzidenz wie Deutschland. Weil sich die Omikron-Varaiante rasend schnell verbreitet, steht ein Lockdown an.
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dpa
18.12.2021 | Stand: 19:59 Uhr

Die Niederlande haben kurz vor Weihnachten wegen der Omikron-Variante des Coronavirus einen neuen strengen Lockdown verhängt. Von diesem Sonntag an müssen fast alle Geschäfte, Gaststätten, Kultur- und Sporteinrichtungen, Schulen und Friseure schließen. Ausgenommen sind nur Läden wie Supermärkte und Apotheken, die für die Versorgung wichtig sind. Die extrem schnelle Verbreitung der Omikron-Variante zwinge zu diesen harten Maßnahmen, sagte Ministerpräsident Mark Rutte am Samstagabend in Den Haag. "Es ist unvermeidlich. Wir müssen eingreifen, um Schlimmeres zu verhindern."

Harter Lockdown in den Niederlanden: Das sind die Corona-Beschränkungen

Zu Hause darf man nun in der Regel nur noch zwei Gäste empfangen - nur zu Weihnachten sind es vier. Der Lockdown soll zunächst bis zum 14. Januar gelten, also bis ins neue Jahr hinein. Eine Ausgangssperre werde es vorerst nicht geben, sagte Rutte. Bisher galt in dem deutschen Nachbarland mit etwa 17,5 Millionen Einwohnern schon ein "Abend-Lockdown". Die meisten Geschäfte, Gaststätten sowie Kultur- und Sporteinrichtungen mussten um 17 Uhr schließen.

Das Beratergremium der Regierung hatte wegen der Omikron-Variante dringend zu dem strengeren Lockdown geraten. Es müsse Zeit gewonnen werden, um so viele Menschen wie möglich mit einer Booster-Impfung vor einer Covid-19-Erkrankung zu schützen. Die Niederlande sind im Vergleich zu anderen Ländern mit Auffrischungsimpfungen in Verzug.

Omikron erwartet sich viel schneller als erwartet

Die Omikron-Variante verbreitet sich nach Angaben der Experten viel schneller aus als bisher erwartet. In Amsterdam verdoppelt sich die Zahl der Infektionen alle zwei bis drei Tage. Bereits vor Weihnachten werde diese Variante in der Hauptstadt dominant sein, hieß es. Zur Zeit sinkt die Zahl der Neuinfektionen zwar. Doch die Krankenhäuser stehen unter hohem Druck, so dass sie nach Befürchtung der Experten einen weiteren Zustrom von Patienten nicht auffangen könnten.

In den vergangenen sieben Tagen ging die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche um etwa 24 Prozent zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Samstag bei 617. Zum Vergleich: In Deutschland wurden zuletzt knapp 322 Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen registriert.

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