Erdbeben in Baden-Württemberg

Im Zollernalbkreis bebt wieder die Erde

Der Zollernalbkreis in Baden-Württemberg ist zum zweiten Mal in kurzer Zeit von einem leichten Erdbeben erschüttert worden.

Der Zollernalbkreis in Baden-Württemberg ist zum zweiten Mal in kurzer Zeit von einem leichten Erdbeben erschüttert worden.

Bild: Oliver Berg

Der Zollernalbkreis in Baden-Württemberg ist zum zweiten Mal in kurzer Zeit von einem leichten Erdbeben erschüttert worden.

Bild: Oliver Berg

Der Zollernalbkreis in Baden-Württemberg ist zum zweiten Mal in kurzer Zeit von einem Erdbeben erschüttert worden.
Der Zollernalbkreis in Baden-Württemberg ist zum zweiten Mal in kurzer Zeit von einem leichten Erdbeben erschüttert worden.
dpa
09.12.2020 | Stand: 13:01 Uhr

Nach einem schwachen Erdbeben im Zollernalbkreis am Mittwochmorgen hat der Landeserdbebendienst eine Magnitude von 2,6 gemessen. Das Beben ereignete sich in der Region zwischen Burladingen und Jungingen um kurz vor 6 Uhr am Morgen. Zunächst war eine Stärke von 2,5 angegeben worden.

"Das ist ein schwaches Erdbeben", sagte Stefan Stange vom Landeserdbebendienst. Ab wann ein Erdbeben spürbar wird, hänge von vielen Variablen ab. Es habe schon Erdbeben mit einer Magnitude von 2,7 gegeben, die nicht zu spüren gewesen waren. Und manchmal könne sich die Erderschütterung schon bei einer Stärke von 2,0 bemerkbar machen, wenn es dicht unter der Erde liegt, erklärte Stange. "Aber im Allgemeinen ist eine Magnitude von 2,5 oft schon zu spüren."

Am 1. Dezember hatte es in der gleichen Region ein Beben der Stärke 3,9 gegeben. Damals hatte der Erdbebendienst rund 6000 Meldungen erhalten. Seither gab es zudem mehrere sehr schwache Beben. "3,9 ist ein mäßig starkes Erdbeben", sagte Stange. Dabei seien leichte Schäden wie Risse im Putz nicht auszuschließen. Strukturelle Schäden wie Mauerrisse seien etwa bei der Magnitude von 5,0 zu erwarten.

Erdbeben in Baden-Württemberg: "In der Region wackelt es immer wieder"

Warum kommt es zurzeit zu mehreren Erdbeben? "Das ist insgesamt nichts Besonderes. Die Häufigkeit schwankt", sagte Stange. In der Region verläuft die Albstadt-Scherzone, in der sich zwei unterirdische Gesteinskomplexe aneinander um weniger Zentimeter in verschiedenen Richtungen bewegen wollen. Das aktuelle Beben habe sich nördlich davon und nicht im engeren Bereich der Zone befunden.

Bei der Polizei gab es keine besorgten Anrufe und auch keinerlei Informationen über Schäden, teilte ein Sprecher mit: "Das ist normal in der Region, da wackelt es immer wieder."

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