Im Alter von 82 Jahren

Krebstod: Kult-Komiker Fips Asmussen gestorben

Fips Asmussen bei der MDR-Riverboat Sendung - eine Aufnahme aus dem Jahr 1997.

Fips Asmussen bei der MDR-Riverboat Sendung - eine Aufnahme aus dem Jahr 1997.

Bild: Jörg Lange/Zentralbild/dpa

Fips Asmussen bei der MDR-Riverboat Sendung - eine Aufnahme aus dem Jahr 1997.

Bild: Jörg Lange/Zentralbild/dpa

Trauer um einen großen Komiker: Fips Asmussen ist tot. Er sei bereits am Sonntag gestorben, sagte seine Lebensgefährtin am Dienstag in Berlin.

Fips Asmussen bei der MDR-Riverboat Sendung - eine Aufnahme aus dem Jahr 1997.
dpa
11.08.2020 | Stand: 16:44 Uhr

Der Komiker Fips Asmussen ist tot. Der gebürtige Hamburger gehörte seit den 70er Jahren zu den bekanntesten Alleinunterhaltern Deutschlands. Er starb bereits am Sonntag, berichtete seine Lebensgefährtin am Dienstag.

Fips Asmussen gestorben: Er verkaufte über 7.5 Millionen Tonträger

Asmussen wurde 82 Jahre alt. Seine Witze füllten Bühnenabende, Bücher, Musik-Kassetten, Schallplatten und CDs. Allein 7,5 Millionen Tonträger wurden verkauft. Seine Gags kamen oft rasch zur Pointe, etwa dieser: "Ich hab' heute Morgen in den Spiegel geschaut und gesagt: "Ich kenn' dich nicht, aber ich rasier' dich trotzdem."" Weil die Sprüche so griffig waren, gingen sie oft in den Volksmund über.

"Ich kenn' dich nicht, aber ich rasier' dich trotzdem." Fips Asmussen war immer für einen Spruch gut.
Bild: NDR_MDR_Karsten_Trepte

Sein Matrosen-Outfit als Markenzeichen legte Asmussen im Laufe der Jahre ab. Noch im hohen Alter blieben aber der wilde Lockenkopf und sein norddeutscher Akzent seine Markenzeichen.

Fips Asmussen erliegt Krebsleiden: Das waren Stationen seiner Karriere

Asmussen hatte ursprünglich in der Werbung gearbeitet. Ende der 60er Jahre legte er sich in Hamburg die Kabarett-Kneipe "Violette Zwiebel" zu. Dort war er Wirt und unterhielt das Publikum. Das war der Beginn einer großen Bühnenkarriere. Mit Stars wie Roy Black und Heino trat er in deutschen Clubs in den USA auf. Asmussen lebte zuletzt in Querfurt in Sachsen-Anhalt.

Unlängst verstarb auch dei Regie-Legende Alan Parker. Er schuf meisterhafte Streifen wie "Birdy", "Fame", "Evita" oder die "Commitments".