"Ferdinand von Schirach: Feinde"

Mehr als zehn Millionen sehen TV-Experiment "Feinde" auf ARD-Sendern

Kommissar Peter Nadler (Bjarne Mädel, r) und seine Kollegin Lansky (Katharina Schlothauer) suchen nach der entführten Lisa in einer Szene aus "Ferdinand von Schirach: Feinde - Gegen die Zeit".

Kommissar Peter Nadler (Bjarne Mädel, r) und seine Kollegin Lansky (Katharina Schlothauer) suchen nach der entführten Lisa in einer Szene aus "Ferdinand von Schirach: Feinde - Gegen die Zeit".

Bild: picture alliance/dpa/ARD Degeto/Moovie GmbH | Stephan Rabold

Kommissar Peter Nadler (Bjarne Mädel, r) und seine Kollegin Lansky (Katharina Schlothauer) suchen nach der entführten Lisa in einer Szene aus "Ferdinand von Schirach: Feinde - Gegen die Zeit".

Bild: picture alliance/dpa/ARD Degeto/Moovie GmbH | Stephan Rabold

Großer Erfolg an einem ungewöhnlichen TV-Sonntagabend: Fast 10,5 Millionen Zuschauer haben das Fernseh-Experiment "Feinde" auf den ARD-Sendern verfolgt.
Kommissar Peter Nadler (Bjarne Mädel, r) und seine Kollegin Lansky (Katharina Schlothauer) suchen nach der entführten Lisa in einer Szene aus "Ferdinand von Schirach: Feinde - Gegen die Zeit".
dpa
04.01.2021 | Stand: 10:32 Uhr

Der eine Handlungsstrang "Ferdinand von Schirach: Feinde - Gegen die Zeit" erreichte auf dem "Tatort"-Sendeplatz im Ersten ab 20.15 Uhr 7,96 Millionen (21,8 Prozent). Dieselbe Story aus anderer Perspektive erlebten 2,49 Millionen Zuschauer (6,8 Prozent), die bei den Dritten sowie beim Spartensender One "Feinde - Das Geständnis" einschalteten.

Das zweigleisige Drama schildert einen Entführungsfall aus unterschiedlicher Sicht des Kommissars Peter Nadler (Bjarne Mädel) und des Verteidigers Konrad Biegler (Klaus Maria Brandauer). Dabei muss sich der Zuschauer mit der Frage auseinandersetzen, ob Selbstjustiz und Gewalt im Ausnahmefall probate Mittel sein könnten, um Gutes zu bewirken. (Lesen Sie auch: Diese sechs Mordfälle im Allgäu sind bis heute ungeklärt - auch eine Schülerin unter den Opfern)

"Von der Möglichkeit, den jeweils anderen Film zur Abrundung des Meinungsbildes zur aufgeworfenen Frage nach Recht und Gerechtigkeit heranzuziehen, machten zu späterer Stunde noch einmal 4,829 Millionen (...) Zuschauer im Ersten und in den Dritten Gebrauch", teilte die ARD am Montag mit. In der Summe hätten knapp 15,28 Millionen die beiden Filme am Abend gesehen. Der Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen, Volker Herres, sprach von einem "gelungenen TV-Event".

Lesen Sie auch: Schock-Start ins "Tatort"-Jahr: Kommissar Lessing ist jetzt ein Geist