Unglück

Mindestens drei Tote bei Explosion in Madrid - Gebäude zerstört

Ein mehrstöckiges Gebäude ist bei einer Explosion im Zentrum der spanischen Hauptstadt Madrid weitgehend zerstört worden.

Ein mehrstöckiges Gebäude ist bei einer Explosion im Zentrum der spanischen Hauptstadt Madrid weitgehend zerstört worden.

Bild: Uncredited, dpa

Ein mehrstöckiges Gebäude ist bei einer Explosion im Zentrum der spanischen Hauptstadt Madrid weitgehend zerstört worden.

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Am Mittwoch sind mindestens drei Menschen bei einer Explosion in einem Gebäude im Zentrum von Madrid ums Leben gekommen.
Ein mehrstöckiges Gebäude ist bei einer Explosion im Zentrum der spanischen Hauptstadt Madrid weitgehend zerstört worden.
dpa
20.01.2021 | Stand: 18:54 Uhr

Mindestens drei Menschen sind am Mittwoch bei einer Explosion in einem Gebäude im Zentrum der spanischen Hauptstadt Madrid ums Leben gekommen. Man habe bereits die Leichen einer 85 Jahre alten Frau und eines noch nicht identifizierten Mannes geborgen, berichteten der spanische Fernsehsender RTVE und andere Medien unter Berufung auf Sprecher des Innenministeriums und der Feuerwehr. Wenig später wurde ein dritter Toter gefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen seien außerdem zehn Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer, hieß es.

Augenzeugin: "Es war eine schreckliche Explosion"

Wie TV-Bilder zeigten, stürzte die Fassade des sechsstöckigen Gebäudes mit der Hausnummer 98 der Straße Calle de Toledo - etwa 700 Meter südlich der Plaza Mayor - nahezu völlig ein. Es handele sich um ein Residenz- und Bürogebäude für Priester, hieß es. "Es war eine schreckliche Explosion, Trümmerteile flogen durch die Luft", erzählte eine sichtlich mitgenommene Nachbarin im Fernsehen.

Ursache unbekannt

Die Explosion in einem sechsstöckigen Gebäude in Madrid mit mindestens drei Todesopfern ist auf ein Gasleck zurückzuführen. Das Unglück sei am Mittwoch gegen 15 Uhr geschehen, als gerade Wartungsarbeiten am Heizkessel des Unglücksgebäudes durchgeführt worden seien, sagte der Vertreter des spanischen Innenministeriums in der Region Madrid, José Manuel Franco, vor Journalisten. Der Mann, der diese Arbeiten durchführte, werde vermisst.

Die Feuerwehr, die Polizei und die Notfalldienste waren mit zirka zwei Dutzend Fahrzeugen im Einsatz. Bewohner von Nachbargebäuden, darunter eines Seniorenheimes, wurden nach Medienberichten umgehend in Sicherheit gebracht. Die Unglücksstelle wurde wegen Einsturzgefahr weiträumig abgeriegelt.

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