Reise ins All

Nach Richard Branson will nun auch Jeff Bezos Kurztrip ins All unternehmen - 82-Jährige mit an Bord

Ein undatiertes Handout-Foto von Jeff Bezos (Zweiter von links), zusammen mit seinen Blue Origin-Besatzungsmitgliedern. Bezos und drei weitere Passagiere wollen am Morgen des 20. Juli an Bord der New Shepard-Rakete seines Unternehmens Blue Origin zum Rand des Weltraums starten.

Ein undatiertes Handout-Foto von Jeff Bezos (Zweiter von links), zusammen mit seinen Blue Origin-Besatzungsmitgliedern. Bezos und drei weitere Passagiere wollen am Morgen des 20. Juli an Bord der New Shepard-Rakete seines Unternehmens Blue Origin zum Rand des Weltraums starten.

Bild: Blue Origin/Blue Origin via ZUMA Press Wire/dpa

Ein undatiertes Handout-Foto von Jeff Bezos (Zweiter von links), zusammen mit seinen Blue Origin-Besatzungsmitgliedern. Bezos und drei weitere Passagiere wollen am Morgen des 20. Juli an Bord der New Shepard-Rakete seines Unternehmens Blue Origin zum Rand des Weltraums starten.

Bild: Blue Origin/Blue Origin via ZUMA Press Wire/dpa

Der nächste Milliardär startet ins All: Nur rund zehn Tage nach Richard Branson will nun auch Amazon-Gründer Jeff Bezos einen Kurztrip im Raumschiff unternehmen.
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dpa
20.07.2021 | Stand: 05:40 Uhr

Rund zehn Tage nach dem britischen Milliardär Richard Branson will am Dienstag (ab 15.00 Uhr MESZ) auch Amazon-Gründer Jeff Bezos einen Kurz-Ausflug ins Weltall unternehmen. Bei dem ersten bemannten Weltraumflug seiner Firma Blue Origin sollen neben dem US-Unternehmer auch sein Bruder Mark sowie eine 82 Jahre alte frühere US-Pilotin und ein 18-Jähriger, dessen Vater ihm den Flug geschenkt hat, an Bord sein.

Nach dem Start soll das Raumschiff "New Shepard" innerhalb von zwei Minuten auf mehr als 3700 Kilometer pro Stunde beschleunigen. Nach drei Minuten soll die Schwerelosigkeit einsetzen, bevor die dann abgetrennte Kapsel ihren höchsten Punkt in mehr als 100 Kilometer Höhe über der Erde erreicht. Danach soll sie wieder in die Erdatmosphäre eintreten und durch große Fallschirme abgebremst in der texanischen Wüste landen. Insgesamt soll der Trip rund zehn Minuten dauern.

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Die 82-jährige frühere US-Pilotin Wally Funk wäre der älteste Mensch, der je ins All geflogen ist - der 18-jährige Oliver Daemen der jüngste. Daemens Vater, der niederländische Investment-Banker Joes Daemen, hatte bei der Auktion für den vierten Platz an Bord der "New Shepard" im Juni mitgemacht, war aber überboten worden. Der Sieger der Auktion, der 28 Millionen Dollar geboten hatte und zunächst weiter anonym bleiben wollte, könne wegen eines "Terminkonflikts" diesmal nicht dabei sein und werde zu einem späteren Zeitpunkt starten, hieß es von Blue Origin. Wieviel Geld Daemen nun für den Flug gezahlt hat, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

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Bereits vor rund zehn Tagen hatte mit Branson bereits ein anderer Milliardär mit seinem eigenen Raumschiff einen Kurzausflug ins All unternommen. Die "VSS Unity" seiner Firma Virgin Galactic stieg am 11. Juli im US-Bundesstaat New Mexico auf eine Höhe von etwa 86 Kilometern auf. Unter Experten ist es damit strittig, ob Branson tatsächlich im Weltraum war: Der Internationale Luftfahrtverband (FAI) und viele andere Experten sehen zwar 100 Kilometer über der Erde als Grenze zum Weltraum an, es gibt jedoch keine verbindliche internationale Regelung.

(Lesen Sie auch: Reinhard Furrer: Auch ein Kemptener war schon im Weltraum)

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