Corona-Verstoß

Polizei stoppt Gottesdienst - 90 Teilnehmer ohne Abstand und Masken

In Nordrhein-Westfalen musste die Polizei einen Gottesdienst in Essen mit fast 100 Menschen wegen schwerer Corona-Verstöße auflösen.

In Nordrhein-Westfalen musste die Polizei einen Gottesdienst in Essen mit fast 100 Menschen wegen schwerer Corona-Verstöße auflösen.

Bild: Ronny Hartmann, dpa (Symbolbild)

In Nordrhein-Westfalen musste die Polizei einen Gottesdienst in Essen mit fast 100 Menschen wegen schwerer Corona-Verstöße auflösen.

Bild: Ronny Hartmann, dpa (Symbolbild)

Die Polizei hat am Donnerstagabend in Essen einen Gottesdienst mit fast 100 Teilnehmern aufgelöst - wegen schwerer Corona-Verstöße. Die News dazu hier.
In Nordrhein-Westfalen musste die Polizei einen Gottesdienst in Essen mit fast 100 Menschen wegen schwerer Corona-Verstöße auflösen.
dpa
22.01.2021 | Stand: 11:37 Uhr

Bei den fast 100 Teilnehmern handelte es sich laut Polizei um 88 Erwachsenen und zehn Kindern. Die Gottesdienstbesucher hätten weder Masken getragen noch den vorgeschriebenen Abstand eingehalten, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Es habe auch keine Teilnehmerliste gegeben.

Gottesdienst in Essen aufgelöst: Anzeigen und Bußgelder

Es habe auch keine Teilnehmerliste gegeben. Der Gottesdienst sei wegen der "massiven Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung sofort beendet worden", teilte die Polizei mit.

Alle Teilnehmer seien aus der Kirche geführt worden. Ihre Identitäten seien festgestellt worden, die Erwachsenen hätten Anzeigen erhalten und müssten mit Bußgeldern rechnen, so die Polizei. Die Gottesdienstteilnehmer stammen laut dem Bericht überwiegend aus Gelsenkirchen. Die "WAZ" hatte zuvor berichtet.

Einen Überblick über die aktuell in Bayern und im Allgäu geltenden Corona-Regeln finden Sie hier.