Nach Instagram-Post

Sängerin Adele wird wegen afrikanischer Frisur kritisiert

Die britische Sängerin Adele wurde mit Hits wie "Hello" und "Rolling in the Deep" weltweit bekannt. Ihr neuester Instagram-Post sorgte jedoch für Aufregung.

Die britische Sängerin Adele wurde mit Hits wie "Hello" und "Rolling in the Deep" weltweit bekannt. Ihr neuester Instagram-Post sorgte jedoch für Aufregung.

Bild: Matt Sayles/dpa (Archivbild)

Die britische Sängerin Adele wurde mit Hits wie "Hello" und "Rolling in the Deep" weltweit bekannt. Ihr neuester Instagram-Post sorgte jedoch für Aufregung.

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Auf Instagram hat die britische Sängerin Adele ein Foto von sich mit afrikanischer Frisur veröffentlicht. Warum es daraufhin Kritik von Usern hagelte.
Die britische Sängerin Adele wurde mit Hits wie "Hello" und "Rolling in the Deep" weltweit bekannt. Ihr neuester Instagram-Post sorgte jedoch für Aufregung.
dpa
01.09.2020 | Stand: 15:18 Uhr

Die britische Sängerin Adele hat mit einem Kostüm-Foto auf Instagram eine Welle von Kritik ausgelöst. Das Foto zeigt die in Los Angeles lebende 32-Jährige mit einer aus der afrikanischen Kultur stammenden Frisur ("Bantu Knots") und einem Bikini-Oberteil mit der jamaikanischen Flagge.

Adele postete das Foto am Sonntag in Gedenken an den jährlich stattfindenden Londoner Notting-Hill-Karneval, der wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr weitgehend ausfallen musste.

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Happy what would be Notting Hill Carnival my beloved London 🇬🇧🇯🇲

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User kritisieren: Als weiße Frau keinen Anspruch auf Frisur Elemente

Etliche Nutzer warfen der Sängerin ("Hello", "Rolling in the Deep") in ihren Kommentaren vor, sich mit der Frisur Elementen einer Kultur zu bedienen, auf die sie als weiße Frau keinen Anspruch habe. Mehrere britische Medien berichteten am Dienstag über die Vorwürfe. Allerdings bekam Adele für ihr Foto auch prominenten Zuspruch - unter anderem von Supermodel Naomi Campbell und dem schwarzen Labour-Abgeordneten David Lammy, in dessen Wahlkreis der Notting-Hill-Karneval stattfindet.

Der Karneval wurde 1959 von Einwanderern aus der Karibik ins Leben gerufen. Die Organisatoren bezeichnen ihn als das "größte Fest der Kultur, Vielfalt und Inklusion" in Großbritannien. Afrikanische und karibische Kulturen spielen dabei eine große Rolle. In diesem Jahr fanden wegen der Corona-Krise nur einige Online-Events statt.