Corona-Pandemie

Schwörmontag in Ulm wieder in reduzierter Form - kein "Nabada"

Das traditionalle "Nabada" findet am Schwörmontag 2021 nicht statt.

Das traditionalle "Nabada" findet am Schwörmontag 2021 nicht statt.

Bild: Alexander Kaya

Das traditionalle "Nabada" findet am Schwörmontag 2021 nicht statt.

Bild: Alexander Kaya

Ulms Verfassungsfeier, der Schwörmontag, findet coronabedingt wieder in abgespeckter Form statt. Zur einzigen Feier hat die Stadt besondere Gäste eingeladen.
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dpa
19.07.2021 | Stand: 07:34 Uhr

Der Ulmer Schwörmontag wird wegen der Corona-Pandemie am Montag (11.00 Uhr) erneut nur in kleiner Runde gefeiert. Das traditionelle "Nabada" fällt wegen der Einschränkungen nach Angaben der Stadtverwaltung ganz aus. Zur Schwörfeier mit der Schwörrede des Ulmer Oberbürgermeisters Gunter Czisch (CDU) dürfen zudem nur rund 650 Gäste kommen.

Besondere Gäste bei der Ulmer Schwörfeier

Eingeladen hat die Stadt dazu Mitarbeiter von Corona-Intensivstationen und Impfzentren sowie Ärzte aus Ulm und Umgebung. Darüber hinaus dürfen noch 500 Bürgerinnen und Bürger dabei sein, die vorher ausgelost wurden. Die Schwörfeier wird im Internet live übertragen.

Das "Nabada", bei dem üblicherweise zahllose Boote und Floße auf der Donau fahren, fällt dagegen wie im Vorjahr aus. Für den Fluss gilt am Montag zwischen 11 und 21 Uhr ein Bade- und Bootsfahrtverbot, auch die Zugänge zur Donau sind gesperrt. Um ausufernde Feiern auch in Gaststätten zu verhindern, sollen nach Angaben der Stadt Polizei und ein Sicherheitsdienst an Land und im Wasser patrouillieren.

Seit mehr als sechs Jahrhunderten leisten Stadtoberhäupter am Schwörmontag den Eid auf die Ulmer Verfassung. Danach wird normalerweise auf verschiedenen Partys in der Stadt kräftig gefeiert. (So lief das Ganze 2020 ab)

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Das ist der Schwörmontag in Ulm