Corona-Pandemie

So sollen wir durch Herbst und Winter kommen: Expertenrat stellt heute Corona-Empfehlungen vor

Der Expertenrat der Bundesregierung könnte mit seinen Corona-Empfehlungen die Weichen für Herbst und Winter mit dem Umgang des Virus stellen.

Der Expertenrat der Bundesregierung könnte mit seinen Corona-Empfehlungen die Weichen für Herbst und Winter mit dem Umgang des Virus stellen.

Bild: Sebastian Kahnert, dpa (Symbolbild)

Der Expertenrat der Bundesregierung könnte mit seinen Corona-Empfehlungen die Weichen für Herbst und Winter mit dem Umgang des Virus stellen.

Bild: Sebastian Kahnert, dpa (Symbolbild)

Der Umgang mit der Pandemie steht wieder im Fokus: Am Mittwoch stellt der Corona-Expertenrat mit seinen Empfehlungen die Weichen für den Herbst und den Winter.
08.06.2022 | Stand: 11:10 Uhr

Die Corona-Pandemie hat in den letzten Wochen nach und nach ihren Schrecken verloren, ausgestanden ist sie aber noch längst nicht. Richtungsweisend könnte der Umgang mit dem Virus in den nächsten Monaten sein, weswegen die Empfehlungen des Corona-Expertenrates der Bundesregierung für den Herbst und Winter mit Spannung erwartet werden. Diese werden am Mittwoch in einer Pressekonferenz vorgestellt. Startschuss ist um 15.00 Uhr, mit von der Partie wird unter anderem Heyo Kroemer sein, der Vorsitzende des Gremiums.

Corona-Empfehlungen: Expertenrat der Bundesregierung als wichtige Institution

Der Expertenrat kommt seit Dezember 2021 zusammen. Seitdem hat er zehn Stellungnahmen zur Corona-Lage abgegeben, Bund und Länder hatten die Einrichtung beschlossen, der Rat setzt sich aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen.

Bislang haben sich diese vor allem mit der Aufhebung der Corona-Maßnahmen, dem Umgang mit Kindern in der Pandemie und der Omikron-Variante befasst. Für Bund und Länder ist der Corona-Expertenrat eine wichtige Institution, deren Empfehlungen als Grundlage für Entscheidungen dienen.

Neue Impfkampagne und Vorderung zu Anpassung des Infektionsschutzgesetzes

In der vergangenen Woche hatten sich Bund und Länder im Rahmen eines Spitzentreffens bereits auf eine neue Impfkampagne und deren Vorbereitung geeinigt. Außerdem beschlossen sie, dass bei weiteren Corona-Wellen eine flächendeckende Schließung von Schulen und Kitas vermieden werden soll.

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Von den deutschen Landkreisen wurde unterdessen die Forderung deutlich, dass eine zügige Anpassung des Infektionsschutzgesetzes nötig sei. Reinhard Sager, Präsident des Deutschen Landkreistags, erklärte diese bei der Funke-Mediengruppe: "Zu den vorzusehenden Instrumenten zählen Maskenpflichten in Innenräumen und in Bussen und Bahnen, ebenso Kontaktbeschränkungen, wenn diese erforderlich werden sollten."

Sager glaubt, dass der Gesetzgeber wesentliche Instrumente noch vor der Sommerpause zusammentragen müsse, um Regelungen rechtzeitig anpassen zu können. "Erst im September mit der inhaltlichen Arbeit zu beginnen wäre zu spät, um der Entwicklung dann womöglich nicht ein weiteres Mal hinterherlaufen zu müssen. Das sollte die Politik in den letzten zwei Jahren gelernt haben", so seine Mahnung. Womöglich gibt der Expertenrat am Mittwoch auch in dieser Hinsicht eine Empfehlung ab, welche Bund und Länder umsetzen könnten.

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