Raubüberfall

Staatsanwaltschaft: 3,3 Millionen Euro Beute bei Düsseldorfer Kö-Coup

Polizisten stehen auf der Düsseldorfer Königsallee in der Nähe eines Luxusuhrengeschäfts, das im Dezember überfallen worden war.

Polizisten stehen auf der Düsseldorfer Königsallee in der Nähe eines Luxusuhrengeschäfts, das im Dezember überfallen worden war.

Bild: picture alliance/dpa | Nikolai Huland

Polizisten stehen auf der Düsseldorfer Königsallee in der Nähe eines Luxusuhrengeschäfts, das im Dezember überfallen worden war.

Bild: picture alliance/dpa | Nikolai Huland

Die Beute beim spektakulären Raubüberfall auf ein Luxusuhren-Geschäft an der Königsallee in Düsseldorf im Dezember war deutlich höher als bisher bekannt.
Polizisten stehen auf der Düsseldorfer Königsallee in der Nähe eines Luxusuhrengeschäfts, das im Dezember überfallen worden war.
dpa
05.01.2021 | Stand: 07:52 Uhr

Der Wert belief sich laut Staatsanwaltschaft auf 3,3 Millionen Euro. Die Verdächtigen wurden inzwischen teilweise von serbischen Behörden festgenommen. Kurz nach der Tat an der Kö war in Ermittlerkreisen von 1 Million Euro die Rede gewesen. Dies sei damals eine erste Schätzung gewesen, so die Staatsanwaltschaft Düsseldorf.

Wie die Düsseldorfer Polizei kurz vor Weihnachten berichtet hatte, war die gesamte Beute - 41 Uhren und ein Armband - bei dem Zugriff in Serbien sichergestellt worden. Die dortigen Ermittlungsbehörden hatten eine Woche nach der Tat in Düsseldorf eine Bande ausgehoben, die sie schon länger beobachtet hatte. Laut serbischen Medien sollen die Verdächtigen zum Kriminellennetzwerk "Pink Panther" gehören. (Lesen Sie auch: Mega-Prozess gegen die Mafia in Süditalien geplant)

Drei Männer waren Mitte Dezember mit einem gestohlenen Auto in das Schaufenster des Luxusuhren-Ladens gefahren und hatten die Stücke gestohlen. Bei dem Einsatz in Serbien wurden nach serbischen Medienberichten zwei der drei Räuber sowie ein Juwelier als Hehler und der Drahtzieher der Aktion festgenommen. Ob die deutschen Behörden sich um die Auslieferung der Verdächtigen bemühen, wollte die Staatsanwaltschaft zunächst noch nicht sagen.

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