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Corona-Impfung für Kinder: Stiko empfiehlt nur eingeschränkt

Sollen Kinder zwischen fünf und elf Jahren geimpft werden? Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko) will die Impfung nicht uneingeschränkt empfehlen.

Sollen Kinder zwischen fünf und elf Jahren geimpft werden? Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko) will die Impfung nicht uneingeschränkt empfehlen.

Bild: Bernd von Jutrczenka, dpa

Sollen Kinder zwischen fünf und elf Jahren geimpft werden? Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko) will die Impfung nicht uneingeschränkt empfehlen.

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Die Ständige Impfkommission empfiehlt eine Corona-Impfung für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren eingeschränkt. Das sind die Gründe.
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dpa
09.12.2021 | Stand: 16:58 Uhr

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko) hat die eingeschränkte Impfempfehlung für Fünf- bis Elfjährige mit fehlenden Daten begründet.

"Die Datengrundlage für eine generelle Empfehlung ist im Augenblick aus Sicht der Stiko nicht gegeben", sagte der Virologe Thomas Mertens am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. "Es gibt zwar keinen direkten Hinweis auf ein Risiko der Impfung in dieser Altersgruppe, aber es gibt eben auch keine ausreichend sichere Datenbasis, um die Sicherheit abschließend zu bewerten."

Impfstoff für Kinder: Zu kleine Studien

Die Zulassungsstudie für den geringer dossierten Kinder-Impfstoff sei viel zu klein gewesen, um sehr seltene Nebenwirkungen auszuschließen. "Das ist ein Problem, vor dem wir stehen", sagte Mertens. An der Wirksamkeit des Kinder-Impfstoffs vom Hersteller Biontech/Pfizer gebe es keine Zweifel. Lesen Sie auch: Das fordern und erwarten Allgäuer jetzt von Karl Lauterbach

Die Stiko hat am Donnerstag eine Impfempfehlung für Fünf- bis Elfjährige mit Vorerkrankungen und Kontakt zu Risikopatienten angekündigt. Aber auch gesunde Kinder sollen demnach auf Wunsch und nach ärztlicher Aufklärung geimpft werden können. Der spezielle Impfstoff soll in Deutschland ab 13. Dezember ausgeliefert werden. Lesen Sie auch: Corona-Studie: Booster-Impfungen schützen deutlich vor schwerer Erkrankung und Tod

Stiko-Empfehlung: Kinder können sich trotzdem impfen lassen

"Auch wenn die Empfehlung formal erst nach Ende des Stellungnahmeverfahrens nächste Woche gültig ist, können Ärzte mit dem Impfen beginnen, sobald sie den Kinder-Impfstoff erhalten haben", stellte Mertens klar. "Es können auch Hausärzte Kinder impfen, Beschränkungen auf Facharztgruppen gibt es nicht mehr."

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Der Stiko-Chef betonte zu der Möglichkeit individueller Entscheidungen für die Impfung auch bei gesunden Kindern: "Es ist nicht die Absicht der Stiko - und auch nie gewesen - einen gesellschaftlichen Dissens zu befördern. Wir haben deshalb bewusst eine Aussage eingefügt, dass die Impfung bei Wunsch der Eltern oder der Kinder auch möglich sein kann."

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