Aufatmen in Spanien

Nach "Jahrhundert-Schnee": Madrid kehrt langsam zur Normalität zurück

Noch ist auf den meisten Hauptstraßen in Madrid nur eine Spur geräumt und die Gehwege vereist. Doch in der spanischen Hauptstadt kehrt langsam wieder Normalität ein.

Noch ist auf den meisten Hauptstraßen in Madrid nur eine Spur geräumt und die Gehwege vereist. Doch in der spanischen Hauptstadt kehrt langsam wieder Normalität ein.

Bild: Diego Radames, dpa

Noch ist auf den meisten Hauptstraßen in Madrid nur eine Spur geräumt und die Gehwege vereist. Doch in der spanischen Hauptstadt kehrt langsam wieder Normalität ein.

Bild: Diego Radames, dpa

Sturmtief "Filomena" hat Madrid am Wochenende mit dem heftigsten Schneefall der vergangenen Jahrzehnte lahm gelegt. Mittlerweile hat sich die Lage beruhigt.
Noch ist auf den meisten Hauptstraßen in Madrid nur eine Spur geräumt und die Gehwege vereist. Doch in der spanischen Hauptstadt kehrt langsam wieder Normalität ein.
dpa
11.01.2021 | Stand: 14:21 Uhr

Spaniens Hauptstadt Madrid kehrt nach dem "Jahrhundert-Schnee" und bei klirrender Kälte nur langsam zur Normalität zurück. Auch am Montag war selbst auf Hauptstraßen wie etwa der Atochastraße im Stadtzentrum meist nur eine Fahrspur geräumt, während Gehwege gefährlichen Eispisten glichen. Die wenigen Menschen, die ihr Haus etwa für Einkäufe verließen, gingen auf den Fahrbahnen, auf denen ohnehin kaum Autos unterwegs waren. Stadtbusse verkehrten weiterhin nicht und viele Menschen konnten nicht zur Arbeit kommen.

Heftigste Schneefälle seit Jahrzehnten

Das Sturmtief "Filomena" hatte die Millionenmetropole am Freitag und Samstag mit den heftigsten Schneefällen seit Jahrzehnten komplett lahm gelegt. Auch in anderen Regionen Zentral- und Ostspaniens schneite es heftig. Landesweit starben mindestens vier Menschen.

Kein ungewöhnliches Bild an diesem Wochenende: Viele Spanier packten in Madrid die Skier oder das Snowboard aus und machten das Beste aus den Schneemassen.
Kein ungewöhnliches Bild an diesem Wochenende: Viele Spanier packten in Madrid die Skier oder das Snowboard aus und machten das Beste aus den Schneemassen.
Bild: Aingeru Harri, dpa

Auch die Schulen, die in Madrid nach den Weihnachtsferien eigentlich am Montag wieder mit dem Präsenzunterricht beginnen wollten, sollten bis mindestens Mittwoch geschlossen bleiben. Da auch Lastwagen vielerorts nicht durchkamen, wurde mit Versorgungsengpässen gerechnet.

Schlecht vorbereitet

Relativ strenge Winter sind in Madrid eigentlich nicht ungewöhnlich. Die Stadt liegt rund 650 Meter über dem Meeresspiegel und mehr als 300 Kilometer vom Meer entfernt, hat also ein eher kontinentales Klima. Aber auf solche Schneemassen wie am Wochenende und für die angekündigte Kältewelle mit bis zu zehn Grad unter Null sind weder die Behörden noch die Menschen in ihren oft unzureichend isolierten Wohnung vorbereitet.

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