Wetter

Sturmtief "Kirsten" ist überstanden - doch es bleibt ungemütlich

Lose Teile eines Baugerüstes auf dem Dach des Finanzamt in Hannover sind nach einer Böe zu sehen. Durch eine Sturmböe wurden Teile eines 20 Meter hohen Baugerüsts an der Fassade des Finanzamt-Mitte aus den Halterungen gedrückt.

Lose Teile eines Baugerüstes auf dem Dach des Finanzamt in Hannover sind nach einer Böe zu sehen. Durch eine Sturmböe wurden Teile eines 20 Meter hohen Baugerüsts an der Fassade des Finanzamt-Mitte aus den Halterungen gedrückt.

Bild: Peter Steffen/dpa

Lose Teile eines Baugerüstes auf dem Dach des Finanzamt in Hannover sind nach einer Böe zu sehen. Durch eine Sturmböe wurden Teile eines 20 Meter hohen Baugerüsts an der Fassade des Finanzamt-Mitte aus den Halterungen gedrückt.

Bild: Peter Steffen/dpa

Sturmtief "Kirsten" ist vorbei und hat nicht so schlimme Schäden verursacht wie befürchtet. Nun soll es wieder freundlicher werden - aber nicht lange.

Lose Teile eines Baugerüstes auf dem Dach des Finanzamt in Hannover sind nach einer Böe zu sehen. Durch eine Sturmböe wurden Teile eines 20 Meter hohen Baugerüsts an der Fassade des Finanzamt-Mitte aus den Halterungen gedrückt.
dpa
27.08.2020 | Stand: 06:45 Uhr

Nach dem Sturmtief "Kirsten" ist zunächst wieder mit etwas freundlicherem Wetter zu rechnen. Am Donnerstagvormittag sei es zwar vor allem im Norden und Osten gebietsweise noch windig, danach lockere es aber auf, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Leipzig am Donnerstag mit. Die Höchsttemperaturen liegen im Norden bei 17 bis 21 Grad und sonst bei 20 bis 26 Grad mit den höchsten Werten am Oberrhein. Am Wochenende sei in Süddeutschland nun Dauerregen zu erwarten, im Norden könne es zu Gewittern kommen. Vor allem in den Bergen und an der See müsse man mit Windböen rechnen.

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Sturmtief "Kirsten" und seine Ausläufer hatten am Mittwoch für ungemütliches Wetter in großen Teilen Deutschlands gesorgt. Die Feuerwehr musste zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Teils mussten Straßen und Bahnstrecken gesperrt werden, Menschen wurden vereinzelt von herabfallenden Ästen und Bäumen verletzt. Auf dem Brocken in Sachsen-Anhalt wurden beim Wind zunächst Spitzenwerte von 131 Kilometern pro Stunde gemessen, wie Meteorologin Cathleen Hickmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Leipzig sagte. "Das ist volle Orkanstärke."

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Weil es in Süddeutschland teilweise warm und sonnig war, wirkten die Böen dort harmloser. Auf den Seen in Süddeutschland waren die Helfer daher im Großeinsatz und retteten mehrere Menschen vor dem Ertrinken. Im Bahnverkehr sorgten entwurzelte Bäume für Streckensperrungen, vor allem im Westen Deutschlands.

In der Nacht zu Donnerstag schien der Sturm jedoch überstanden: In den meisten Orten in Deutschland blieb es nach Aussage von Feuerwehr und Polizei ruhig.