Katastrophe

Sturzflut in Indien: Mindestens 15 Tote und mehr als 160 Verletzte

Das Standbild aus einem Video zeigt eine massive Sturzflut im Chamoli-Distrikt im nördlichen Bundesstaat Uttarakhand in Indien, nachdem ein Teil des Nanda-Devi-Gletschers von einem Berg in den Himalayas abgebrochen und in einen Fluss gefallen ist.

Das Standbild aus einem Video zeigt eine massive Sturzflut im Chamoli-Distrikt im nördlichen Bundesstaat Uttarakhand in Indien, nachdem ein Teil des Nanda-Devi-Gletschers von einem Berg in den Himalayas abgebrochen und in einen Fluss gefallen ist.

Bild: KK Productions, dpa

Das Standbild aus einem Video zeigt eine massive Sturzflut im Chamoli-Distrikt im nördlichen Bundesstaat Uttarakhand in Indien, nachdem ein Teil des Nanda-Devi-Gletschers von einem Berg in den Himalayas abgebrochen und in einen Fluss gefallen ist.

Bild: KK Productions, dpa

Ein Gletscher war am Sonntagmorgen von einem Berg in den Himalayas abgebrochen und in einen Fluss gestürzt. Über 30 Menschen werden noch in einem Tunnel vermisst.
Das Standbild aus einem Video zeigt eine massive Sturzflut im Chamoli-Distrikt im nördlichen Bundesstaat Uttarakhand in Indien, nachdem ein Teil des Nanda-Devi-Gletschers von einem Berg in den Himalayas abgebrochen und in einen Fluss gefallen ist.
dpa
08.02.2021 | Stand: 11:06 Uhr

Nach einer massiven Sturzflut in Indien ist die Opferzahl auf mindestens 15 Tote und mehr als 160 Verletzte gestiegen. Ein riesiger Gletscher war am Sonntagmorgen von einem Berg in den Himalayas abgebrochen und in einen Fluss gestürzt.

Der Unfall ereignete sich auf gut 2000 Meter über dem Meer im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand. Fünf Brücken seien weggeschwemmt und zwei Elektrizitätswerke sowie Straßen beschädigt worden, hieß es von den Behörden. Da sich der gesamte Gletscher flussabwärts bewege, seien Menschen in tieferliegenden Dörfer in Sicherheit gebracht worden.

Sturzflut in Indien: Neben Toten und Verletzten gibt es auch Vermisste

Mitarbeiter des Nationalen Katastrophenschutzes NDRF bereiten sich auf die Rettung von Arbeitern an einem der Wasserkraftwerke vor. Sie wurden in einem Tunnel eingeschlossen.
Mitarbeiter des Nationalen Katastrophenschutzes NDRF bereiten sich auf die Rettung von Arbeitern an einem der Wasserkraftwerke vor. Sie wurden in einem Tunnel eingeschlossen.
Bild: National Disaster Response Force, dpa

Die meisten der Toten und noch rund 200 Vermissten seien Mitarbeiter der Elektrizitätswerke. Mindestens 30 Arbeiter sollen noch in einem Tunnel des Kraftwerks eingeschlossen sein. Das schroffe Terrain, die Kälte, der Schlamm und die Trümmer im Tunnel seien eine große Herausforderung für die Rettungskräfte.

In der hügeligen Landschaft gibt es immer wieder Unglücke. Bei besonders starkem Monsunregen 2013 etwa starben mehr als 6000 Menschen.

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