Benzinpreise

Tankrabatt endet am 31. August - "Nicht erst im letzten Moment volltanken"

Am 31. August endet nach drei Monaten der Tankrabatt. Danach dürften Benzin und Diesel deutlich teurer werden. Autofahrer sollten rechtzeitig aktiv werden.

Am 31. August endet nach drei Monaten der Tankrabatt. Danach dürften Benzin und Diesel deutlich teurer werden. Autofahrer sollten rechtzeitig aktiv werden.

Bild: Felix König, dpa

Am 31. August endet nach drei Monaten der Tankrabatt. Danach dürften Benzin und Diesel deutlich teurer werden. Autofahrer sollten rechtzeitig aktiv werden.

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Am 31. August endet nach drei Monaten der Tankrabatt. Danach könnten Benzin und Diesel deutlich teurer werden. Autofahrer sollten rechtzeitig aktiv werden.
16.08.2022 | Stand: 10:27 Uhr

Am 31. August endet der dreimonatige Tankrabatt. „Vom 1. September an wird die Energiesteuer statt derzeit 36 Cent wieder rund 65 Cent je Liter Benzin und statt 33 Cent wieder 47 Cent je Liter Diesel betragen“, sagte Adrian Willig vom Mineralölverband en2x in einer Mitteilung. „Die Tankstellenbetreiber müssen beim Kraftstoffeinkauf dann wieder die reguläre Energiesteuer an den Staat abführen.“

Der Wirtschaftsverband riet deshalb dazu, zur Vermeidung von langen Schlangen rechtzeitig vor dem 31. August zu tanken. Da die Autofahrer vor Ende des Tankrabatts voraussichtlich verstärkt die Tankstellen anfahren werden, rechnet en2x damit, dass ab dem 1. September nicht mehr viel steuervergünstigtes Benzin und Diesel im Angebot sein wird.

Möglich sei, dass die Tankstellenpreise höher oder niedriger sein können, als die reine Änderung in der Energiesteuer erwarten lasse. Denn gleichzeitig gelten weiter die Bedingungen von Angebot- und Nachfrage an den internationalen Märkten. Willig: „Diese Großhandelspreise für Benzin und Diesel bestimmen maßgeblich die grundsätzliche Preisentwicklung an den Tankstellen – nicht die Rohölpreise.“

Wie sehr kam der Tankrabatt bei den Autofahrern an?

Wie sehr der staatliche Tankrabatt tatsächlich bei den Autofahrern ankam, ist umstritten. Laut einer Berechnung des ifo-Instituts haben die Ölkonzerne den Tankrabatt weitgehend an die Autofahrer weitergegeben. Beim Diesel hätten die Tankstellen die vorübergehende Steuersenkung um 17 Cent je Liter zu 100 Prozent weitergegeben, teilten die Münchner Ökonomen Mitte Juni mit. Bei Super waren es demnach 85 Prozent von 35 Cent niedrigeren Steuern.

Eine andere Berechnung als das Ifo-Institut hatte zuvor auch der Wirtschaftswissenschaftler Johannes Schwanitz angestellt. Der Vorstand des Instituts für Prozessmanagement und Digitale Transformation an der Fachhochschule Münster kam zu dem Schluss, dass die Verbraucher bei Superbenzin nur mit etwa zehn Cent von dem Tankrabatt profitieren, die Mineralölkonzerne hingegen etwa 25 Cent Steuerersparnis einstrichen.

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