USA

Trauerfeier für George Floyd in Houston hat begonnen

USA, Houston: Sargträger bringen den Sarg von George Floyd zur Beerdigung in die Kirche The Fountain of Praise. Etwa zwei Wochen nach seiner Tötung bei einem brutalen Polizeieinsatz soll George Floyd in Pearland bei Houston beerdigt werden. Floyd war in Houston aufgewachsen.

USA, Houston: Sargträger bringen den Sarg von George Floyd zur Beerdigung in die Kirche The Fountain of Praise. Etwa zwei Wochen nach seiner Tötung bei einem brutalen Polizeieinsatz soll George Floyd in Pearland bei Houston beerdigt werden. Floyd war in Houston aufgewachsen.

Bild: Godofredo A. Vásquez/dpa

USA, Houston: Sargträger bringen den Sarg von George Floyd zur Beerdigung in die Kirche The Fountain of Praise. Etwa zwei Wochen nach seiner Tötung bei einem brutalen Polizeieinsatz soll George Floyd in Pearland bei Houston beerdigt werden. Floyd war in Houston aufgewachsen.

Bild: Godofredo A. Vásquez/dpa

George Floyds Tod hat die USA erschüttert. Vor der Beisetzung hat in Texas die Trauerfeier für den bei einem Polizeieinsatz getöteten Afroamerikaner begonnen.

dpa
09.06.2020 | Stand: 20:19 Uhr

Vor der Beisetzung von George Floyd hat in Houston im US-Bundesstaat Texas die Trauerfeier für den bei einem brutalen Polizeieinsatz getöteten Afroamerikaner begonnen. Die Zeremonie der Familie mit geladenen Gästen fand in der Kirche "The Fountain of Praise" statt. Dabei wird Medienberichten zufolge eine Rede von Bürgerrechtler Al Sharpton und auch eine Videobotschaft von dem designierten demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden erwartet.

Bereits am Montag waren Tausende zu Floyds aufgebahrtem Leichnam in die Kirche geströmt. Über Stunden nahmen Menschen an dem offenen, goldfarbenen Sarg Abschied von dem Mann, dessen Tod das Land aufgewühlt hatte. Floyd war in Houston aufgewachsen.

George Floyd: Tod löste Massenproteste auf der Welt aus

Der 46-Jährige war am 25. Mai in Minneapolis bei einem Polizeieinsatz getötet worden. Dabei hatte ein weißer Polizeibeamter sein Knie fast neun Minuten lang in den Nacken des am Boden liegenden Mannes gedrückt - trotz seiner wiederholten Bitten, ihn atmen zu lassen. Der Polizist und drei an dem Einsatz beteiligte Kollegen wurden entlassen, festgenommen und angeklagt. Floyd war wegen des Verdachts, mit einem falschen 20-Dollar-Schein bezahlt zu haben, festgenommen worden. Sein Tod löste Massenproteste gegen systematischen Rassismus und Polizeigewalt im ganzen Land und auch weltweit aus.

Nach der Zeremonie in der Kirche soll Floyds Leichnam - eskortiert von der Polizei - zu einem Friedhof in der Nachbarstadt Pearland gebracht werden. Die letzte Meile (etwa 1,6 Kilometer) der Prozession soll sein Sarg offiziellen Angaben zufolge in einer Pferdekutsche transportiert werden. Nach übereinstimmenden Medienberichten wird Floyd anschließend neben dem Grab seiner Mutter beigesetzt. Entlang der Strecke wird mit vielen Zuschauern gerechnet. Die Stadt Pearland warnte vor extremen Temperaturen von weit mehr als 30 Grad.