Prozess vor dem Landgericht Ulm

Ulm: 45-Jähriger gesteht sexuellen Missbrauch von Kindern

Ein Mann hat vor dem Ulmer Landgericht teilweise sexuellen Missbrauch von Kindern eingeräumt.

Ein Mann hat vor dem Ulmer Landgericht teilweise sexuellen Missbrauch von Kindern eingeräumt.

Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Ein Mann hat vor dem Ulmer Landgericht teilweise sexuellen Missbrauch von Kindern eingeräumt.

Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Ein 45-Jähriger hat in einem Prozess um hundertfachen sexuellen Missbrauch von Kindern ein Geständnis abgelegt. Opfer sind seine Halbschwester und Freundinnen.
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dpa
16.08.2021 | Stand: 12:48 Uhr

Zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Ulm am Montag gab der Mann zu, dass sich wiederholt seine Halbschwester und vier Freundinnen des Mädchens in seiner Wohnung aufgehalten hätten und dabei ganz oder teilweise unbekleidet gewesen seien. Seinen Angaben nach gab er dabei den Mädchen auch Alkohol zu trinken und fasste sie an, während sie unbekleidet waren.

"Dumm war das von mir damals"

"In erster Linie tut mir das leid. Dumm war das von mir damals", sagte der Mann vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, in den Jahren 1996 bis 2005 seine Halbschwester und vier weitere Mädchen wiederholt sexuell missbraucht zu haben, als diese in seiner Wohnung in Ulm übernachteten.

Laut Anklage machte sich der Mann in mehr als 400 Fällen des sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig - darunter 20 schwere Fälle. In diesen soll er die Mädchen im Intimbereich angefasst haben. Das bestritt der Angeklagte jedoch. Die Mädchen waren zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Taten zwischen 6 und 13 Jahre alt, der Mann 20 bis 29 Jahre.