Vulkanausbruch auf La Palma

La Palma wächst durch ins Meer fließende Lava um zehn Hektar

Dichte, weiße Rauchwolken steigen auf, als Lava von der Vulkaninsel ins Meer fließt. La Palma ist durch die sich ins Meer ergießende Lava bisher um etwa zehn Hektar gewachsen. Die Lava hatte am elften Tag des Vulkanausbruchs in der Cumbre Vieja, die Küste erreicht.

Dichte, weiße Rauchwolken steigen auf, als Lava von der Vulkaninsel ins Meer fließt. La Palma ist durch die sich ins Meer ergießende Lava bisher um etwa zehn Hektar gewachsen. Die Lava hatte am elften Tag des Vulkanausbruchs in der Cumbre Vieja, die Küste erreicht.

Bild: Kike Rincon, dpa

Dichte, weiße Rauchwolken steigen auf, als Lava von der Vulkaninsel ins Meer fließt. La Palma ist durch die sich ins Meer ergießende Lava bisher um etwa zehn Hektar gewachsen. Die Lava hatte am elften Tag des Vulkanausbruchs in der Cumbre Vieja, die Küste erreicht.

Bild: Kike Rincon, dpa

Neues um den Vulkanausbruch auf den Kanaren: Wegen der ins Meer fließenden Lava wächst La Palma. Dadurch entspannt sich die Lage auf der Insel.
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dpa
01.10.2021 | Stand: 12:40 Uhr

Die Vulkaninsel La Palma ist durch die sich ins Meer ergießende Lava bisher um etwa zehn Hektar gewachsen. Das um die 1.000 Grad heiße flüssige Gestein härtet aus, sobald es in das nur 20 Grad warme Wasser des Atlantiks fließt, und schiebt so die Küste langsam ins Meer hinaus, wie auf einem am Donnerstag auf Twitter veröffentlichten Video des spanischen Forschungsinstituts CSIC zu sehen war. Es bildete sich eine kleine, etwa 500 Meter breite Halbinsel. Die Lava hatte am Vortag, dem elften Tag des Vulkanausbruchs in der Cumbre Vieja, die Küste erreicht.

Vulkanausbruch auf den Kanaren: Rund 800 Gebäude durch Lava zerstört oder beschädigt

Von einer zunächst befürchteten gesundheitlichen Beeinträchtigung der Bewohner nahe gelegener Ortschaften durch giftige Gase, die bei dem Zusammentreffen von Lava und salzigem Meerwasser entstehen können, wurde zunächst nichts bekannt.

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Vulkanausbruch auf La Palma

Die Dampfwolken würden sehr schnell von einem kräftigen Wind aus Nordost aufs Meer hinausgetrieben, betonte Eugenio Fraile vom Spanischen Ozeanographischen Institut. Dennoch wurde die Ausgangssperre, die über vier nahe gelegene Ortsteile mit etwa 300 Bewohnern verhängt wurde, vorsichtshalber vorerst weiter aufrecht erhalten, wie der staatliche TV-Sender RTVE berichtete.

Abfluss der Lava beruhigt die Lage auf der Insel - Flugverkehr für La Palma wieder aufgenommen

Vulkanologen betonten, dass der Abfluss der Lava ins Meer die Lage auf der Insel etwas entspannt habe, da die Gefahr, dass sich die Lava an Land ausbreitet, gesunken sei, wie RTVE berichtete. Bisher seien rund 800 Gebäude zerstört oder beschädigt worden, die meisten davon Wohnhäuser, berichtete die Zeitung "La Vanguardia". Der Vulkan war am 19. September erstmals seit 50 Jahren wieder aktiv geworden.

Der Flugverkehr von und zu der Insel konnte unterdessen wieder aufgenommen werden. Mehrere Fluggesellschaften wie Binter und Canaryfly kündigten für Donnerstag Flüge an. Live-Flug-Tracker, die im Internet alle gemeldeten Flüge in Echtzeit anzeigen, verzeichneten am Vormittag je einen Binter-Flug von und zu der Insel. (Lesen Sie auch: Schwere Überschwemmungen in Thailand - Sorge in Bangkok und Ayutthaya)

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