Corona-Ausbruch in Oberösterreich

Zahl der Corona-Fälle in St. Wolfgang steigt weiter

Die Zahl der Corona-Infektionen in mehreren Tourismusbetrieben in St. Wolfgang ist weiter gestiegen.

Die Zahl der Corona-Infektionen in mehreren Tourismusbetrieben in St. Wolfgang ist weiter gestiegen.

Bild: Barbara Gindl/apa/dpa

Die Zahl der Corona-Infektionen in mehreren Tourismusbetrieben in St. Wolfgang ist weiter gestiegen.

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Die Zahl der Corona-Infektionen in mehreren Tourismusbetrieben in St. Wolfgang in Oberösterreich ist um neun auf mindestens 53 gestiegen.

Die Zahl der Corona-Infektionen in mehreren Tourismusbetrieben in St. Wolfgang ist weiter gestiegen.
dpa
27.07.2020 | Stand: 09:49 Uhr

Die Zahl der Corona-Infektionen in mehreren Tourismusbetrieben in St. Wolfgang in Oberösterreich ist um neun auf mindestens 53 gestiegen. Wie ein Sprecher der oberösterreichischen Landesregierung auf Twitter schrieb, seien nun alle 628 Tests vom Samstag ausgewertet. Es fehlten noch die Ergebnisse von 419 weiteren Tests.

Bei den Betroffenen handelt es sich nach Angaben der Gesundheitsministerin des Landes Oberösterreich, Christine Haberlander, um 52 Mitarbeiter und einen Gast. In den vergangenen Tagen seien bei der eigens eingerichteten Coronatest-Station im Ort 1600 Mitarbeiter und Gäste getestet worden, sagte sie im ORF-Radio am Montag.

 

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Zwei Bars geschlossen

Zwei Bars wurden bereits am Freitag geschlossen. Zudem ordneten die Behörden am Samstagabend für die örtliche Gastronomie eine Sperrstunde ab 23.00 Uhr an.

Nach den Worten des Sprechers des Tourismusbüros sind zum jetzigen Zeitpunkt weder Betriebsschließungen noch die Schließung des Ortes angedacht. Die Bekanntheit des Ortes entpuppe sich nun als Fluch, sagte die Besitzerin eines betroffenen Hotels am Montag im ORF-Radio. Wären die Fälle in einem weniger bekannten Urlaubsregion aufgetreten, hätte sich niemand dafür interessiert, meinte sie. Sie rechne nun mit vielen Stornierungen.

 

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Gesundheitsministerin: Sofort mit Tests begonnen

Einen Vergleich zur Situation im österreichischen Ischgl im März, das zeitweise als Hotspot der Verbreitung galt, wiesen die Verantwortlichen strikt zurück. Bei Bekanntwerden des ersten Falls habe man sofort mit den Tests begonnen, hieß es. "Wichtig ist, dass man einen Überblick über die Infektionsketten hat", sagte Haberlander.