Berg-Rettung

Zehn deutsche Wanderer bleiben bei Salzburg im Neuschnee stecken - per Hubschrauber gerettet

Zehn deutsche Wanderer sind am Sonntag in den österreichischen Alpen im Neuschnee stecken geblieben und mussten per Helikopter gerettet werden.

Zehn deutsche Wanderer sind am Sonntag in den österreichischen Alpen im Neuschnee stecken geblieben und mussten per Helikopter gerettet werden.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Zehn deutsche Wanderer sind am Sonntag in den österreichischen Alpen im Neuschnee stecken geblieben und mussten per Helikopter gerettet werden.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Zehn deutsche Wanderer haben den Wintereinbruch in den österreichischen Alpen unterschätzt und mussten per Hubschrauber gerettet werden.
Zehn deutsche Wanderer sind am Sonntag in den österreichischen Alpen im Neuschnee stecken geblieben und mussten per Helikopter gerettet werden.
dpa
28.09.2020 | Stand: 13:40 Uhr

Die Wanderer waren im Neuschnee stecken geblieben. Unter ihnen waren fünf Menschen aus Thüringen, drei aus Bayern und je eine Person aus Hessen und Rheinland-Pfalz, wie die Polizei am Montag mitteilte. Alle zehn blieben unverletzt.

Die Gruppe hatte das Wochenende auf einer Hütte in Saalfelden am Steinernen Meer im Pinzgau verbracht und machte sich laut Polizeibericht am Sonntagmorgen auf den Weg ins Tal, obwohl ihnen die Hüttenwirtin wegen des Neuschnees am Samstag davon abgeraten hatte.

Hütten-Wirtin alarmierte die Berg-Rettung

Die Wirtin machte sich am Sonntagvormittag Sorgen über Schneerutsch und alarmierte die Bergrettung, welche die im Schnee feststeckenden Wanderer auf rund 2.000 Metern Höhe entdeckte. "Nach erfolgter Kontaktaufnahme mit den sichtlich erleichterten Personen", so die Polizei, flogen die Retter die unverletzten Wanderer auf eine Alm und stiegen dann mit ihnen weiter ab.

Für die Kosten des Einsatzes müssen die Wanderer nun selbst zahlen. "Auch wenn nur wenige Zentimeter Schnee angesagt werden, können im Gebirge zwei bis drei Meter hohe Schneeverwehungen entstehen", warnte Bergretter Markus Reichholf.

Auch im Allgäu hatte sich am Wochenende ein ähnlicher Vorfall ereignet: Im Schneetreiben und bei Dunkelheit musste die Bergwacht Hinterstein eine Wanderin ins Tal bringen. Sie war trotz schlechter Wetterprognose alleine losgezogen.