Twitter-Probleme behoben

Zeitweise Störung bei Twitter-Nutzern weltweit - Regeln für Beiträge mit "erbeuteten Inhalten" werden geändert

Das Logo des Kurznachrichtendienstes Twitter: In der Nacht zum Freitag verzeichnete das Unternehmen eine Störung, die sich weltweit auf Nutzer auswirkte.

Das Logo des Kurznachrichtendienstes Twitter: In der Nacht zum Freitag verzeichnete das Unternehmen eine Störung, die sich weltweit auf Nutzer auswirkte.

Bild: picture alliance/Ole Spata/dpa

Das Logo des Kurznachrichtendienstes Twitter: In der Nacht zum Freitag verzeichnete das Unternehmen eine Störung, die sich weltweit auf Nutzer auswirkte.

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Twitter-Nutzer weltweit sind in der Nacht zum Freitag von einer Störung des Kurznachrichtendienstes betroffen gewesen.
Das Logo des Kurznachrichtendienstes Twitter: In der Nacht zum Freitag verzeichnete das Unternehmen eine Störung, die sich weltweit auf Nutzer auswirkte.
dpa
16.10.2020 | Stand: 06:12 Uhr

Das Unternehmen arbeite daran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben, hieß es auf einer Status-Seite von Twitter. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Störung durch einen Sicherheitsbruch oder einen Hack verursacht wurde.

Sowohl auf der Plattform als auch bei anderen Apps, die auf die Schnittstellen von Twitter zugreifen, gab es Probleme. Knapp zwei Stunden nach der ersten Meldung erklärte der Kurznachrichtendienst, dass Twitter wieder für jedermann funktionieren sollte. Als Grund für die Störung wurde eine "unbeabsichtigte Änderung in den internen Systemen" genannt.

Twitter ändert Regeln für Beiträge mit erbeuteten Inhalten

Unterdessen kündigte Twitter an, nach der Kontroverse um die Blockade von Links zu einem umstrittenen Zeitungsartikel über Joe Biden seine Regeln für den Umgang mit durch Hacking erbeuteten Inhalten zu ändern. Sie würden künftig nur noch in den Fällen gesperrt, wenn sie direkt von den Hackern veröffentlich werden, teilte die zuständige Twitter-Managerin Vijaya Gadde in der Nacht zum Freitag mit.

Damit wolle der Kurznachrichtendienst auch den unbeabsichtigten Konsequenzen unter anderem für Journalisten Rechnung tragen.