Fischerhude (Niedersachsen)

Zwei Tote in Fischerhude: Verdächtiger stellt sich der Polizei

Ein Polizeisiegel klebt an einer Tür eines Hauses, in dem am Vorabend zwei Tote aufgefunden wurden. Der Verdächtige hat sich inzwischen der Polizei gestellt.

Ein Polizeisiegel klebt an einer Tür eines Hauses, in dem am Vorabend zwei Tote aufgefunden wurden. Der Verdächtige hat sich inzwischen der Polizei gestellt.

Bild: Julian Stratenschulte, dpa

Ein Polizeisiegel klebt an einer Tür eines Hauses, in dem am Vorabend zwei Tote aufgefunden wurden. Der Verdächtige hat sich inzwischen der Polizei gestellt.

Bild: Julian Stratenschulte, dpa

Im Fall der zwei Leichen in Fischerhude hat sich der 64-jährige Tatverdächtige heute der Polizei gestellt. Er wird verdächtigt, zwei Menschen getötet zu haben.
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dpa
29.12.2021 | Stand: 14:27 Uhr

Update, 29. Dezember, 14.25 Uhr: 64-jähriger Verdächtiger wird dem Haftrichter vorgeführt

Der 64-jährige Tatverdächtige, der sich am Mittwoch der Polizei gestellt hat, wurde festgenommen und sollte dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Polizei hatte eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittlungen laufen zunächst wegen eines Tötungsdeliktes - womit noch offen blieb, ob der Tatvorwurf letztlich auf Totschlag oder Mord lautet.

Nachbarn in Fischerhude zeigten sich fassungslos. Die 73-jährige Frau wurde als freundlich und stets hilfsbereit beschrieben. Unklar ist, in welchem Verhältnis Opfer und mutmaßlicher Täter standen. Die schwer verletzte, aber ansprechbare Frau sagte den Nachbarn, dass sie den Mann nicht gekannt habe. Er habe einen schwarzen Ledermantel getragen. Die Ermittler kommentierten dies zunächst nicht. Die Frau ist im Krankenhaus.

Fischerhude ist ein beschaulicher und idyllischer Ort an der Wümme, der bei Urlaubern und Wanderern sehr beliebt ist. Es gibt dort viele alte Fachwerkhäuser und Kopfsteinpflaster. Zudem ist Fischerhude, das rund 30 Kilometer nordöstlich von Bremen liegt, als Künstlerort bekannt.

Update, 29. Dezember, 12.10 Uhr: Tote in Fischerhude - Verdächtiger stellt sich der Polizei

Der Mann steht im Verdacht, am Dienstagabend einen 56-jährigen Mann und eine 73-jährige Frau in einem Wohnhaus in Fischerhude nahe Bremen getötet und eine 53-jährige Frau schwer verletzt zu haben. Augenzeugen berichteten von mehreren Schüssen.

Die Ermittlungen der Mordkommission zum Geschehen und den Hintergründen der Tat dauerten laut Polizei an.

Update, 29. Dezember, 10.45 Uhr: Polizei fahndet intensiv nach mutmaßlichem Täter von Fischerhude

Die Polizei sucht nach dem Auffinden zweier Leichen in einem Wohnhaus im niedersächsischen Fischerhude weiter nach dem mutmaßlichen Täter. Es werde intensiv gefahndet. Der Verdacht richte sich gegen einen namentlich bekannten, aber flüchtigen Mann, teilte die Staatsanwaltschaft Verden am Mittwoch mit.

Die Polizei fand am Dienstagabend die Leichen eines 56-jährigen Mannes und einer 73-jährigen Frau in einem Wohnhaus in Fischerhude (Kreis Verden). Zuvor war eine 53-jährige Frau von einem Mann schwer verletzt worden. Dabei soll eine Schusswaffe eingesetzt worden sein. Für die weiteren Ermittlungen richte die Polizeiinspektion Verden/Osterholz eine Mordkommission ein.

Zwei Leichen in Wohnhaus in Fischerhude gefunden

Der Fund zweier Leichen in einem Wohnhaus in Fischerhude nahe Bremen gibt den Ermittlern weiter Rätsel auf. Ob der Mann und die Frau Opfer eines Verbrechens wurden, war nach Polizeiangaben auch am Mittwochmorgen weiter unklar. Hinzu kommt der Fall einer Frau, die schwer verletzt wurde - möglicherweise durch eine Schusswaffe. Die Polizei schloss nicht aus, dass es sich bei dem Toten um den Täter handeln könnte.

Polizeieinsatz in Fischerhude: zwei Menschen gestorben

Fischerhude liegt etwa 30 Kilometer nordöstlich von Bremen und hat rund 3000 Einwohner. Der Vorfall am Dienstag ereignete sich im Ortskern. Die Polizei war dort mit zahlreichen Streifenwagen und rund 60 Beamten bis tief in die Nacht im Einsatz.

"Nach derzeitigen Erkenntnissen soll ein bislang unbekannter Täter eine Frau in einem Wohnhaus verletzt haben", schrieb die Polizei auf Twitter. "Die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht. In dem Haus wurden zudem ein Mann und eine Frau tot aufgefunden." Untersucht wird noch, in welchem Verhältnis die Opfer zueinander standen.

"Wir fahnden auch mit einer Drohne", sagte eine Polizeisprecherin. Als Grund dafür gab sie an, dass nicht sicher sei, ob der Täter unter den Opfern oder auf der Flucht ist. Die Bevölkerung wurde gebeten, den abgesperrten Bereich weiträumig zu umfahren und die Wege für die Einsatzkräfte frei zu halten.

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