Amtsaufgabe

AfD-Rechtsaußen Kalbitz tritt als Fraktionsvorsitzender endgültig zurück

Wehrte sich lange gegen seinen Partei-Rauswurf: Andreas Kalbitz.

Wehrte sich lange gegen seinen Partei-Rauswurf: Andreas Kalbitz.

Bild: Sebastian Gollnow/dpa

Wehrte sich lange gegen seinen Partei-Rauswurf: Andreas Kalbitz.

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Ende eines langen innerparteilichen Hickhacks: Andreas Kalbitz, Vorsitzender der Brandenburger AfD-Fraktion, gibt sein Amt endgültig auf.

Wehrte sich lange gegen seinen Partei-Rauswurf: Andreas Kalbitz.
dpa
18.08.2020 | Stand: 17:26 Uhr

Andreas Kalbitz gibt sein Amt als Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion in Brandenburg nach interner Kritik an seinem Führungsstil komplett auf. Er bestätigte den Rückzug am Dienstag. "Die heute schließlich getroffene Entscheidung von Herrn Kalbitz, von der Position als Vorsitzender der Brandenburger Landtagsfraktion endgültig zurückzutreten, ist im Lichte der Geschehnisse unvermeidbar und überfällig", erklärte der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen.

Kalbitz will weiter um seine AfD-Mitgliedschaft kämpfen

Das Gerichtsverfahren zur Wiedererlangung seiner Mitgliedsrechte in der Partei werde er aber weiterverfolgen, teilte Kalbitz auf Anfrage mit. Der Rechtsaußen-Politiker kämpft derzeit vor Gericht gegen die Annullierung seiner Mitgliedschaft in der AfD. Sein Amt als Fraktionsvorsitzender in Potsdam wollte Kalbitz eigentlich nur ruhen lassen - bis zur Entscheidung des Gerichts. Solange sollte der Parlamentarische Geschäftsführer, Dennis Hohloch, den Vorsitz übernehmen.

Kurz vor dem Bekanntwerden des endgültigen Rückziehers hatte es am Dienstag aus einem anderen Grund Aufregung um Andreas Kalbitz gegeben.