Reisen im Corona-Jahr 2020

Auch Vorarlberg: Elf EU-Regionen sind ab sofort neue Corona-Risikogebiete auf der RKI-Liste

Neue Corona-Risikogebiete des RKI: Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssen sich 48 Stunden vor oder nach der Einreise auf Corona testen lassen.

Neue Corona-Risikogebiete des RKI: Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssen sich 48 Stunden vor oder nach der Einreise auf Corona testen lassen.

Bild: Roland Schlager, APA, dpa

Neue Corona-Risikogebiete des RKI: Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssen sich 48 Stunden vor oder nach der Einreise auf Corona testen lassen.

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Die Bundesregierung hat Regionen in elf Ländern der Europäischen Union wegen der Infektionszahlen zu Corona-Risikogebieten erklärt. Um welche Gebiete es geht.
Neue Corona-Risikogebiete des RKI: Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssen sich 48 Stunden vor oder nach der Einreise auf Corona testen lassen.
dpa
23.09.2020 | Stand: 22:03 Uhr

Neue Corona-Risikogebiete gibt es jetzt in den Nachbarländern Dänemark, Tschechien, Frankreich, Österreich und den Niederlanden. Das geht aus der am Mittwochabend aktualisierten Liste des Robert-Koch-Instituts hervor.

Auf dieser Liste steht nun auch Vorarlberg als zweites Bundesland Österreichs, das jetzt als Risikogebiet gilt. Wien gilt bereits seit 16. September als Risikogebiet. Einreisende aus diesen Risikogebieten müssen sich 48 Stunden vor oder nach der Einreise nach Deutschland auf Corona testen lassen.

Insgesamt sind damit nun schon 14 von 27 EU-Mitgliedstaaten wieder ganz oder teilweise als Corona-Risikogebiete ausgewiesen.

Neu hinzugekommen sind am Mittwoch Regionen in Dänemark, Portugal, Irland und Slowenien. Zudem wurden weitere Regionen in Frankreich, Tschechien, den Niederlanden, Kroatien, Rumänien, Österreich und Ungarn als Risikogebiete ausgewiesen. Es wird erwartet, dass das Auswärtige Amt für alle diese Gebiete noch im Laufe des Abends eine Reisewarnung ausspricht.

Risikogebiete: Reise-Rückkehrer müssen zum Corona-Test

Die Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

Nach Ausbruch der Corona-Pandemie hatte das Auswärtige Amt am 17. März erstmals eine weltweite Reisewarnung für touristische Reisen ausgesprochen. Für mehr als 30 europäische Länder wurde sie Mitte Juni zunächst wieder aufgehoben. Schon nach wenigen Wochen mussten die Reisewarnungen für die ersten Länder aber wegen steigender Infektionszahlen wieder reaktiviert werden. Inzwischen ist mehr als die Hälfte der EU-Länder betroffen (Eine Übersicht gibt's hier). Spanien ist aber weiterhin der einzige Mitgliedstaat, der ganz zum Risikogebiet erklärt wurde.

Die Einstufung erfolgt in der Regel, wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen die Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen übersteigt. Bei der Reisewarnung kann es bisher auch noch andere Gründe wie Einreisesperren oder fehlende Hygienemaßnahmen geben.