Köln

Bedrohliches Szenario auf USB-Stick? Schutzmaßnahmen für Laschet

Der Fund eines USB-Sticks hat in Köln für Furore gesorgt. Es handelte sich um ein Missverständnis.

Der Fund eines USB-Sticks hat in Köln für Furore gesorgt. Es handelte sich um ein Missverständnis.

Bild: Henning Kaiser, dpa

Der Fund eines USB-Sticks hat in Köln für Furore gesorgt. Es handelte sich um ein Missverständnis.

Bild: Henning Kaiser, dpa

Ein Passant findet einen USB-Stick in Köln. Darauf ein bedrohliches Szenario. Warum der Stick zu Schutzmaßnahmen für Armin Laschet (CDU) führte.
Der Fund eines USB-Sticks hat in Köln für Furore gesorgt. Es handelte sich um ein Missverständnis.
dpa
04.11.2020 | Stand: 19:25 Uhr

Ein verloren gegangener Stick mit LKA-Daten hat am Dienstagabend irrtümlich Schutzmaßnahmen für Ministerpräsident Armin Laschet und seine Familie in Aachen ausgelöst. Es habe sich dann aber bald herausgestellt, dass kein Anlass zur Sorge bestehe, teilte die Polizei Köln am Mittwoch mit. Ein Bürger habe den Stick am Montag in Aachen gefunden.

USB-Stick löst Einsatz aus - beteiligte Beamte werden geprüft

Auf ihm befanden sich dem Anschein nach Informationen zu einem bedrohlichen Szenario. Der Bürger übergab den Stick der Polizei. Noch in der Nacht konnte Entwarnung gegeben werden: Bei den gespeicherten Daten habe es sich lediglich um ein fiktives Übungsszenario einer Fortbildung von Beamten des Landeskriminalamtes NRW gehandelt, so die Polizei.

Nun prüft das LKA, wie es dazu kommen konnte, dass der Stick verloren ging. Disziplinarrechtliche Maßnahmen gegen beteiligte Beamte würden geprüft.