Kanzlerkandidatur: Söder vs. Laschet

CDU/CSU: Söder und Laschet sind im Gespräch über K-Frage

Beide wollen Kanzlerkandidat werden. Nun sprechen der CSU-Ministerpräsident Markus Söder und der CDU-Vorsitzende Armin Laschet über die Kanzler-Frage.

Beide wollen Kanzlerkandidat werden. Nun sprechen der CSU-Ministerpräsident Markus Söder und der CDU-Vorsitzende Armin Laschet über die Kanzler-Frage.

Bild: Michael Kappeler, dpa

Beide wollen Kanzlerkandidat werden. Nun sprechen der CSU-Ministerpräsident Markus Söder und der CDU-Vorsitzende Armin Laschet über die Kanzler-Frage.

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Armin Laschet (CDU) und Markus Söder (CSU) wollen sich nun in der K-Frage der Union einigen. Die Entscheidung könnte am Freitag fallen.
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dpa
16.04.2021 | Stand: 11:11 Uhr

Im unionsinternen Streit um die Kanzlerkandidatur sind CDU-Chef Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder weiter miteinander im Gespräch. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Unionskreisen. Weitere Details zum Stand der Beratungen blieben aber offen, auch bis wann die Entscheidung fallen soll.

Am Dienstag hatten Laschet und Söder nach einer rund vierstündigen Beratung in der Unionsfraktion mitgeteilt, das sie bis Ende der Woche eine Entscheidung für die festgefahrene K-Frage präsentieren wollen. Ob sie damit den Freitag meinten oder das Wochenende, ließen sie offen. Beide hatten am vergangenen Sonntag erklärt, dass sie für die Kandidatur bereit stünden, woraufhin sich die obersten Parteigremien hinter ihrem jeweiligen Parteichef versammelten.

Umfragewerte können sich schnell ändern, betont Laschet

Während Söder - wie andere Politiker von CSU und auch CDU - auf die aktuellen, für ihn sehr positiven Umfragen verweist, betont Laschet immer wieder, Umfragen könnten sich sehr schnell ändern. Nachdem sich in der Unionsfraktion die Abgeordneten mehrheitlich für Söder ausgesprochen hatten, ergriffen seither zahlreiche CDU-Spitzenpolitiker das Wort für Laschet.

Gesundheitsminister Spahn (CDU) spricht sich für Laschet aus

CDU-Vize Jens Spahn betonte am Freitagmorgen im Deutschlandfunk, dass für ihn Laschet als CDU-Vorsitzender "der natürliche Kanzlerkandidat der Union" sei. "Wir haben ihn im Januar zu unserem Vorsitzenden gewählt und jeder, der ihn gewählt hat, wusste, dass er damit auch den Kanzlerkandidaten der CDU nominiert", führte der Gesundheitsminister aus. "Insofern wundere ich mich, dass jetzt einige sagen, man müsste erst einmal horchen, was die CDU will."

Digitalstaatsministerin Bär (CSU) stellt sich hinter Söder

Dagegen bekräftigte Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) ihre Unterstützung für den bayerischen Ministerpräsidenten Söder. Es habe in der Sitzung am Dienstag ein "ganz klares Meinungsbild in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion" für Söder gegeben. Wenn man gewinnen wolle, dürfe man "den Besten nicht auf der Bank sitzen" lassen", sagte sie. Zugleich drang auch sie auf eine schnelle Klärung.

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