Laschet, Merz, Röttgen

CDU-Vorsitz: Umfrage mit Hiobsbotschaft für alle drei Kandidaten

Die drei Kandidaten für den Bundesvorsitz der CDU, Armin Laschet, (r-l) Friedrich Merz und Norbert Röttgen.

Die drei Kandidaten für den Bundesvorsitz der CDU, Armin Laschet, (r-l) Friedrich Merz und Norbert Röttgen.

Bild: Michael Kappeler/dpa

Die drei Kandidaten für den Bundesvorsitz der CDU, Armin Laschet, (r-l) Friedrich Merz und Norbert Röttgen.

Bild: Michael Kappeler/dpa

Wer wird denn nun der neue CDU-Vorsitzende? Eine Umfrage zeigt, dass allen drei Kandidaten die Option aufs Kanzleramt nicht zugetraut wird.
dpa
15.01.2021 | Stand: 16:09 Uhr

Der Großteil der Deutschen hält einer Umfrage zufolge keinen der drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz für kanzlertauglich. Nach dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer sehen weniger als ein Drittel aller Befragten eine Eignung von Norbert Röttgen, Friedrich Merz oder Armin Laschet für das Kanzleramt. Den Außenpolitiker Röttgen und den Ex-Unionsfraktionschef Merz halten demnach nur 29 Prozent für geeignet, der NRW-Ministerpräsident Laschet ist für 28 Prozent der Umfrageteilnehmer kanzlerfähig. Selbst die Anhänger der Union haben laut der Umfrage ihre Zweifel, ob einer der drei Männer für das Amt die richtige Wahl ist.

Neuer CDU-Vorsitzender auch Kanzlerkandidat? Ein anderer hat die Nase vorn

Mehr als die Hälfte aller Befragten (54 Prozent) hält den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) für geeignet als Bundeskanzler, darauf folgt Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) mit rund 45 Prozent Zustimmung. Etwas besser als die Parteikollegen von der CDU schneidet Gesundheitsminister Jens Spahn ab - ihn halten 32 Prozent für kanzlertauglich.

In Hinblick auf die Wahl für den CDU-Vorsitz am Samstag gaben 28 Prozent der Befragten an, dass sie Merz oder Laschet zutrauen, die CDU erfolgreich in die Zukunft zu führen. Knapp ein Viertel (24 Prozent) hält Röttgen in der Hinsicht für fähig. Bei den CDU/CSU-Anhängern ist das Bild etwas gemischter: Sie trauen Merz (37 Prozent) etwas mehr zu als Laschet (25 Prozent) oder Röttgen (26 Prozent).

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