Trauer um Jan Hecker

Deutschlands Botschafter in China gestorben - Todesumstände unklar

Jan Hecker, damals Außenpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Merkel, im Kanzleramt. Der deutsche Botschafter in China, Jan Hecker, ist tot. Das teilte das Auswärtige Amt in Berlin am Montagmorgen mit.

Jan Hecker, damals Außenpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Merkel, im Kanzleramt. Der deutsche Botschafter in China, Jan Hecker, ist tot. Das teilte das Auswärtige Amt in Berlin am Montagmorgen mit.

Bild: Michael Kappeler, dpa (Archivbild)

Jan Hecker, damals Außenpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Merkel, im Kanzleramt. Der deutsche Botschafter in China, Jan Hecker, ist tot. Das teilte das Auswärtige Amt in Berlin am Montagmorgen mit.

Bild: Michael Kappeler, dpa (Archivbild)

Jan Hecker, der deutsche Botschafter in China, ist mit nur 54 Jahren gestorben. Nun übernimmt der Gesandte Frank Rückert vorläufig seine Aufgaben.
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dpa
06.09.2021 | Stand: 07:12 Uhr

Der deutsche Botschafter in China, Jan Hecker, ist tot. Das teilte das Auswärtige Amt in Berlin am Montagmorgen mit. Der 54-Jährige hatte den Posten erst im August übernommen. Die Umstände seines Todes waren zunächst unklar. Hecker war vor dem Antritt des wichtigen Postens in Peking als außenpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) tätig gewesen.

"Mit tiefer Trauer und Bestürzung haben wir von dem plötzlichen Tod des deutschen Botschafters in China, Prof. Dr. Jan Hecker, erfahren", hieß es in der Mitteilung des Auswärtigen Amts. "Unsere Gedanken sind in diesem Moment bei seiner Familie und den Menschen, die ihm nahestanden." Der gebürtige Kieler war verheiratet und hinterlässt drei Kinder.

Bis 2015 war Hecker Richter am Bundesverwaltungsgericht

Hecker hatte im August nach der Ankunft in Peking mit seiner Familie zunächst die in China übliche Quarantäne wegen der Corona-Pandemie durchlaufen. Zuvor war er im Bundeskanzleramt seit 2017 Leiter der Abteilung Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik gewesen und damit ein enger Vertrauter der Kanzlerin.

Von 2011 bis 2015 war der Rechts- und Politikwissenschaftler als Richter am Bundesverwaltungsgericht tätig, nachdem er von 1999 bis 2011 im Bundesinnenministerium gearbeitet hatte. In Peking übernimmt sein Vertreter, der Gesandte Frank Rückert, vorläufig seine Aufgaben.