Sorge vor Naturkatastrophe

Doppelter Hurrikan: Trump warnt vor Sturm-Auswirkungen an Golfküste

Ein Tropensturm hat sich über dem Nordantlantik gebildet. Der Strum soll laut Vorhersagen bedrohlich für den US-Bundesstaat Florida und die Golfküste werden. Ein zweiter Sturm ist vom Pazifik auf eine mexikanische Halbinsel getroffen und könnte auch auf die USA zukommen.

Ein Tropensturm hat sich über dem Nordantlantik gebildet. Der Strum soll laut Vorhersagen bedrohlich für den US-Bundesstaat Florida und die Golfküste werden. Ein zweiter Sturm ist vom Pazifik auf eine mexikanische Halbinsel getroffen und könnte auch auf die USA zukommen.

Bild: picture alliance/Uncredited/NOAA/AP/dpa

Ein Tropensturm hat sich über dem Nordantlantik gebildet. Der Strum soll laut Vorhersagen bedrohlich für den US-Bundesstaat Florida und die Golfküste werden. Ein zweiter Sturm ist vom Pazifik auf eine mexikanische Halbinsel getroffen und könnte auch auf die USA zukommen.

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Es ist ein Horrorszenario: An der US-Golfküste könnten innerhalb weniger Tage zwei Hurrikans aufs Festland treffen.

Ein Tropensturm hat sich über dem Nordantlantik gebildet. Der Strum soll laut Vorhersagen bedrohlich für den US-Bundesstaat Florida und die Golfküste werden. Ein zweiter Sturm ist vom Pazifik auf eine mexikanische Halbinsel getroffen und könnte auch auf die USA zukommen.
dpa
24.08.2020 | Stand: 07:41 Uhr

Angesichts zweier herannahender Wirbelstürme hat Präsident Donald Trump vor bedeutenden Schäden an der US-Küste am Golf von Mexiko gewarnt. Die Tatsache, dass der Bundesstaat Louisiana und angrenzende Gebiete diese Woche binnen kürzester Zeit wahrscheinlich von zwei Stürmen heimgesucht würden, sei "einigermaßen beispiellos", sagte Trump am Sonntagabend (Ortszeit). Der über dem Golf von Mexiko heranziehende Hurrikan "Marco" sollte am Montagabend (Ortszeit) in Louisiana aufs Festland treffen oder in Küstennähe nach Westen abdrehen.

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Der aus der Karibik kommende Tropensturm "Laura" sollte dort am Mittwoch auf Land treffen. "Beide Stürme haben das Potenzial, weiter an Stärke zu gewinnen, bevor sie auf Land treffen und könnten an der Golfküste bedeutende Schäden verursachen", sagte Trump im Weißen Haus vor Reportern. Er genehmigte für Louisiana eine Notstandserklärung, die unter anderem erleichtert, Hilfe von der Katastrophenschutzbehörde Fema zu bekommen.

"Marco" brachte Winde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 Stundenkilometern und noch stärkere Böen mit sich, wie das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) am Sonntag erklärte. Das entspricht einem Hurrikan der niedrigsten Stufe eins.

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Das NHC warnte, es sei mit "lebensgefährlichen" Sturmfluten, Überschwemmungen und extrem gefährlichen Windböen zu rechnen. Betroffen könnte auch das Gebiet um die Großstadt New Orleans sein, die vor 15 Jahren schwer vom verheerenden Hurrikan "Katrina" getroffen worden war.

Louisianas Gouverneur Jon Bel Edwards rief die Bevölkerung auf, alle nötigen Vorbereitungen zu treffen, um die Stürme in den kommenden 72 Stunden sicher durchzustehen. Er warnte, "Laura" könne sogar ein sehr starker Hurrikan der Kategorie drei werden.

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In der Karibik sorgte "Laura" als Tropensturm bereits für Überschwemmungen und mindestens acht Todesfälle in der Dominikanischen Republik und in Haiti.

Der Sturm sollte in der Nacht zum Montag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 95 Stundenkilometern an der Südküste Kubas vorbeiziehen. "Laura" sollte dem NHC zufolge am Dienstagabend über dem Golf von Mexiko Hurrikan-Stärke erreichen.

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Tropische Orkane werden im westlichen Atlantik und im östlichen Pazifik Hurrikans genannt. Im Atlantik könnte die Hurrikansaison - von Juni bis November - in diesem Jahr nach Angaben der US-Klimabehörde NOAA eine der heftigsten überhaupt werden.