US-Politik

Erstes Telefonat nach Europa: Biden telefoniert mit Johnson

Joe Biden tätigt in dieser Woche seine ersten Amtshandlungen als neuer US-Präsident.

Joe Biden tätigt in dieser Woche seine ersten Amtshandlungen als neuer US-Präsident.

Bild: Evan Vucci, AP, dpa

Joe Biden tätigt in dieser Woche seine ersten Amtshandlungen als neuer US-Präsident.

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Das erste Gespräch mit einem europäischen Politiker führte der neue US-Präsident mit dem britischen Premier Boris Johnson. Worum ging es?
Joe Biden tätigt in dieser Woche seine ersten Amtshandlungen als neuer US-Präsident.
dpa
24.01.2021 | Stand: 06:38 Uhr

Als erster europäischer Regierungschef hat der britische Premierminister Boris Johnson mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden telefoniert. "Großartig, mit Präsident Joe Biden zu sprechen", twitterte Johnson am Samstagabend. "Ich freue mich darauf, das langjährige Bündnis zwischen unseren beiden Ländern zu vertiefen, während wir eine umweltfreundliche und nachhaltige Erholung von Covid-19 vorantreiben."

Johnson begrüßte Bidens Entscheidung hinsichtlich des Klimaschutzabkommens

Ein britischer Regierungssprecher sagte, Johnson habe Bidens Entscheidung begrüßt, dem Pariser Klimaschutzabkommen und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wieder beizutreten. Die Politiker hätten zudem über die Rolle der Nato und die Möglichkeit eines bilateralen Handelsabkommens gesprochen. "Der Premierminister hat seine Absicht bekräftigt, bestehende Handelsprobleme so schnell wie möglich zu lösen", sagte der Sprecher. (Lesen Sie auch: Bidens Verteidigungsminister bestätigt - Trumps Verfahren geht weiter)

Das Weiße Haus bestätigte das Gespräch später und teilte mit, Biden habe seinen Willen bekräftigt, das besondere Verhältnis zu Großbritannien weiter zu stärken und den transatlantischen Verbindungen zu neuem Schwung zu verhelfen. Zudem habe Biden die Bedeutung der Nato als Verteidigungsbündnis betont, hieß es weiter. Biden, der seit Mittwoch Präsident ist, hatte zuvor nur mit seinen Amtskollegen in den Nachbarländern Kanada und Mexiko gesprochen.

Wie gut können Biden und Johnson zusammenarbeiten?

Die von den USA und Großbritannien stets betonte "spezielle Beziehung" könnte nach Ansicht von Politologen mit dem Duo Biden/Johnson auf eine Probe gestellt werden. Der Brite hatte stets seine enge Zusammenarbeit mit Bidens Vorgänger Donald Trump betont, diesen aber nach den Unruhen rund um das Kapitol in Washington Anfang Januar kritisiert. Biden wiederum hatte im Wahlkampf häufig den von Johnson vorangetriebenen Brexit kritisiert.

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