Im Internet surfen

EU-Staaten wollen Wegfall der Roaming-Gebühren verlängern

Egal wo in der EU: Roaming-Gebühren fallen seit Juni 2017 nicht mehr an.

Egal wo in der EU: Roaming-Gebühren fallen seit Juni 2017 nicht mehr an.

Bild: Caroline Seidel, dpa (Symbolbild)

Egal wo in der EU: Roaming-Gebühren fallen seit Juni 2017 nicht mehr an.

Bild: Caroline Seidel, dpa (Symbolbild)

In allen EU-Ländern ohne Roaming-Gebühren im Internet surfen zu können, ist seit Juni 2017 möglich. Die Regelung sollte im Juni 2022 auslaufen, wird nun aber womöglich verlängert.
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dpa
16.06.2021 | Stand: 14:26 Uhr

Wer in der Europäischen Union verreist, soll nach dem Willen der EU-Länder auch weiterhin keine Roaming-Gebühren zahlen müssen. Verbraucher sollen demnach auch über Juni 2022 hinaus im Ausland telefonieren, SMS schreiben oder im Internet surfen können, ohne dabei mehr zu zahlen als im Heimatland. Die EU-Staaten einigten sich am Mittwoch auf eine entsprechende Position, die aber noch mit dem Europäischen Parlament abgestimmt werden muss.

Roaming-Wegfall ursprünglich nur bis Juni 2022 geplant

In den 27 EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen entfallen seit Juni 2017 die Roaming-Gebühren. Die EU-Länder wollen die ursprünglich zum Juni 2022 auslaufende Regelung nun verlängern und an einigen Stellschrauben drehen. So soll Nutzern beim Roaming künftig eine möglichst gleichbleibende Netzqualität zur Verfügung stehen. Verbraucher sollen auch beim Roaming auf Fähren oder in Flugzeugen vor Kostenexplosionen geschützt werden.