Homeoffice-Vorgaben treten in Kraft - SPD: Harte Kontrollen unnötig

Um die Corona-Zahlen zu senken, sollen mehr Menschen zuhause arbeiten.

Um die Corona-Zahlen zu senken, sollen mehr Menschen zuhause arbeiten.

Bild: Uwe Anspach, dpa (Symbolbild)

Um die Corona-Zahlen zu senken, sollen mehr Menschen zuhause arbeiten.

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Mehr Menschen sollen während der Corona-Pandemie im Home-Office arbeiten. Doch wer kontrolliert das?
Um die Corona-Zahlen zu senken, sollen mehr Menschen zuhause arbeiten.
dpa
27.01.2021 | Stand: 10:09 Uhr

Mehr Beschäftigte als bisher sollen ab diesem Mittwoch wegen der Corona-Krise zu Hause arbeiten. Mit neuen Vorgaben werden Arbeitgeber verpflichtet, ihren Mitarbeitern in bestimmten Fällen das Arbeiten im Homeoffice anzubieten. "Wer kann, arbeitet zu Hause", das sei das Ziel der neu in Kraft tretenden Verordnung, sagte SPD-Fraktionsvize Katja Mast. "Nachdem wir unsere privaten Begegnungen bereits massiv heruntergefahren haben, geht es jetzt um berufliche Kontakte." (Weitere Corona-Nachrichten finden Sie in unserem Newsblog.)

Arbeitssschutz kontrolliert, ob die Menschen im Home-Office sind

Gerade Bürojobs sollten von zu Hause aus erledigt werden, forderte Mast. Zugleich sei sie zuversichtlich, "dass es harte Kontrollen gar nicht braucht", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. "Vieles regelt sich durch vorbildliches Verhalten und gemeinsam nacheinander schauen. Das gilt im Berufs- wie Privatleben gleichermaßen." (Wie Sie ihr Zuhause in Home-Office-Zeiten einrichten können, erklären diese Raumausstatter aus dem Allgäu)

Die Einhaltung der Verordnung soll von den Arbeitsschutzbehörden der Länder kontrolliert werden. Laut Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) muss der Arbeitgeber auf Verlangen der Behörden Gründe darlegen, weshalb Homeoffice nicht möglich sei. Im "allergrößten Notfall" seien auch Bußgelder von theoretisch 30 000 Euro möglich.

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