Corona-Risikogebiete

Jeder fünfte Rückkehrer aus Risikogebieten gibt falsche Daten an

Wer aus einem ausländischen Corona-Risikogebiet kommt, muss sich vor der Einreise nach Deutschland registrieren. Einige Rückkehrer nehmen das nicht ernst.

Wer aus einem ausländischen Corona-Risikogebiet kommt, muss sich vor der Einreise nach Deutschland registrieren. Einige Rückkehrer nehmen das nicht ernst.

Bild: Jens Büttner, dpa (Symbolbild)

Wer aus einem ausländischen Corona-Risikogebiet kommt, muss sich vor der Einreise nach Deutschland registrieren. Einige Rückkehrer nehmen das nicht ernst.

Bild: Jens Büttner, dpa (Symbolbild)

"Donald Duck" oder andere Fantasienamen: Die Bundespolizei ermittelt in einer internen Statistik wie häufig Reise-Rückkehrer einen falschen Namen angeben.
Wer aus einem ausländischen Corona-Risikogebiet kommt, muss sich vor der Einreise nach Deutschland registrieren. Einige Rückkehrer nehmen das nicht ernst.
dpa
22.11.2020 | Stand: 17:02 Uhr

Etwa jeder fünfte Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten gibt falsche Daten an. Nach "Spiegel"-Informationen vom Sonntag ergibt sich das aus einer internen Statistik der Bundespolizei. Demnach kontrollierten Bundespolizisten bei Stichproben auf den großen deutschen Flughäfen seit Anfang November 15 147 Reisende.

Bei 2.985 Reisenden seien die eingetragenen Daten teilweise oder komplett falsch gewesen - also bei fast 20 Prozent. Ein Sprecher des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam bestätigte die Zahlen auch der Deutschen Presse-Agentur. Es habe sich um Kontrollen der Einreiseanmeldungen vom 8. November bis zum 18. November gehandelt.

(Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuelle Corona-Entwicklung in der Region Allgäu und in der Welt.)

Corona: Reise-Rückkehrer geben falsche Namen an

In Sicherheitskreisen habe es geheißen, mal hätten die Reisenden Fantasienamen wie "Donald Duck" eingetragen, berichtete der "Spiegel". Oft seien auch falsche Adressen und Telefonnummern vermerkt gewesen.

Wer aus einem ausländischen Corona-Risikogebiet kommt, muss sich vor der Einreise nach Deutschland registrieren - seit dem 8. November läuft das digital. Die Informationen gehen an die Gesundheitsämter am Zielort des Reisenden. So sollen sie kontrollieren können, ob jemand die Quarantänepflicht einhält.

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