Nawalny verlegt

Kremlgegner Nawalny ins Gefängniskrankenhaus verlegt

Außenaufnahme auf die Gefangenenkolonie IK-2, die sich unter den russischen Strafvollzugsanstalten durch ein besonders strenges Regime auszeichnet, 85 Kilometer östlich von Moskau. Hierher war Nawalny nach seinem Prozess gebracht worden.

Außenaufnahme auf die Gefangenenkolonie IK-2, die sich unter den russischen Strafvollzugsanstalten durch ein besonders strenges Regime auszeichnet, 85 Kilometer östlich von Moskau. Hierher war Nawalny nach seinem Prozess gebracht worden.

Bild: Kirill Zarubin, dpa (Archiv)

Außenaufnahme auf die Gefangenenkolonie IK-2, die sich unter den russischen Strafvollzugsanstalten durch ein besonders strenges Regime auszeichnet, 85 Kilometer östlich von Moskau. Hierher war Nawalny nach seinem Prozess gebracht worden.

Bild: Kirill Zarubin, dpa (Archiv)

Alexej Nawalny wurde in ein Krankenhaus für Gefangene verlegt. Nach seiner Erkrankung im Straflager ist sein Zustand nun wohl zufriedenstellend.
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dpa
19.04.2021 | Stand: 12:33 Uhr

Der in einem Straflager erkrankte russische Kremlgegner Alexej Nawalny ist in ein Krankenhaus für Gefangene verlegt worden. Das teilte die Gefängnisbehörde am Montag mit. Der Gesundheitszustand des Oppositionellen wurde demnach als "zufriedenstellend" bezeichnet.

Nawalny ist bereits seit mehr als zweieinhalb Wochen im Hungerstreik, um so einen Arztbesuch durchzusetzen. Sein Team bezeichnete am Wochenende Nawalnys Gesundheitszustand als bedrohlich und warnte eindringlich vor einem drohenden Herzstillstand.

Alexej Nawalny bekommt Vitamintherapie

Den Behörden zufolge wird der 44-Jährige jeden Tag von einem Allgemeinmediziner untersucht. "Mit Zustimmung des Patienten wurde ihm eine Vitamintherapie verschrieben", heißt es in der Mitteilung. Das Krankenhaus in der Region Wladimir östlich von Moskau sei auf "die laufende Beobachtung" solcher Patienten spezialisiert.

Die USA, EU und Deutschland hatten am Sonntag die russische Führung aufgefordert, dem Gegner des russischen Präsidenten Wladimir Putin medizinischen Zugang zu gewähren. Washington drohte sogar mit Konsequenzen, sollte Nawalny in Haft sterben.

Nawalny hatte im August in Russland einen Mordanschlag mit dem Nervengift Nowitschok überlebt und war monatelang in Deutschland behandelt worden. Er wurde im Februar zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.

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